Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_92/2007 KI-generiert

Zurich District Court v. Standing to Appeal Minor Criminal Case Closure

Geschäftsnummer 6B_92/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against another person for a minor offense of assault. The lower court, following the municipal court's decision to dismiss the case, upheld this dismissal. The individual then appealed to the Federal Tribunal, seeking to have the accused brought to court and to challenge the dismissal of the case. However, the Federal Tribunal determined that the individual lacked the legal standing necessary to appeal, as there was no indication of a legally protected interest in changing the previous decision or pursuing the matter in court, especially since they did not qualify as a victim under relevant laws. Consequently, the appeal was not entertained.

Legislator-Regeste

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Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Zurich District Court v. Standing to Appeal Minor Criminal Case Closure: The lower court, following the municipal court's decision to dismiss the case, upheld this dismissal. The individual then appealed to the Federal Tribunal, seeking to have the accused brought to court and to challenge the dismissal of the case. However, the Federal Tribunal determined that the individual lacked the legal standing necessary to appeal, as there was no indication of a legally protected interest in changing the previous decision or pursuing the matter in court, especially since they did not qualify as a victim under relevant laws. Consequently, the appeal was not entertained.

Schlagwörter

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Beschwerdelegitimation Opfer Tätlichkeit rechtlich geschütztes Interesse Strafakten Demonstrationsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The decision not to enter upon the appeal was made based on the simplified procedure outlined in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs according to this provision.

Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was rejected because the appellant lacked the legally protected interest required by this provision to challenge the decision.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_92/2007 /hum

Urteil vom 9. Mai 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Einstellungsverfügung (Tätlichkeit),

Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen, vom 12. Februar 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Das Stadtrichteramt Zürich stellte mit Verfügung vom 3. Januar 2007 das Verfahren in einer Übertretungsstrafsache ein, welches der Beschwerdeführer gegen eine Person wegen Tätlichkeit eingeleitet hatte. Einen dagegen gerichteten Rekurs wies der Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen am Bezirksgericht Zürich mit Verfügung vom 12. Februar 2007 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht. Er strebt an, den Beschuldigten bzw. "drei Leute" vor Gericht zu bringen. Da jedoch nicht ersichtlich ist, dass und inwieweit er ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids bzw. daran, "drei Leute" vor Gericht zu bringen, haben könnte, es insbesondere nicht um ein prinzipales Privatstrafklageverfahren oder um das Strafantragsrecht als solches geht, und der Beschwerdeführer auch nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist, ist er zur Beschwerde nicht legitimiert. Darauf kann im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Einzelrichteramt für Zivil- und Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Mai 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: