Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_917/2010 KI-generiert

Appellant v. Solothurn-Lebern District Court (Bodily Harm Appeal)

Geschäftsnummer 6B_917/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision rendered by a Cantonal Court concerning a matter of assault and other related offenses. The appellant was required to submit the missing appealed decision, but only provided a notification that was not considered a final ruling suitable for appeal at the federal level. Additionally, the appeal did not meet the necessary justification requirements, particularly regarding the assessment of evidence and claims of incorrect factual determinations by the lower court. Consequently, the appellate court did not consider the appeal and imposed court costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 9 BV, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant v. Solothurn-Lebern District Court (Bodily Harm Appeal): The appellant was required to submit the missing appealed decision, but only provided a notification that was not considered a final ruling suitable for appeal at the federal level. Additionally, the appeal did not meet the necessary justification requirements, particularly regarding the assessment of evidence and claims of incorrect factual determinations by the lower court. Consequently, the appellate court did not consider the appeal and imposed court costs on the appellant.

Schlagwörter

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Tätlichkeiten usw Körperverletzung Verfahrenskosten willkürliche Beweiswürdigung Sonderverfahren Vorabentscheidungsverfahren richterliche Feststellung von Rechten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not considered because the decision was not final (Art. 80 BGG) and the grounds for appeal were insufficient (Art. 97 Abs. 1 BGG and Art. 9 BV), leading to a non-entry into the merits decision according to Art. 108 BGG.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to consider the financial situation of the appellant when setting the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule on the imposition of court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_917/2010

Urteil vom 2. November 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Tätlichkeiten usw.,

Beschwerde gegen das Urteilsdispositiv des Richteramts Solothurn-Lebern, Strafabteilung, vom 21. Juni 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin wurde in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verfügung vom 18. Oktober 2010 aufgefordert, den fehlenden angefochtenen Entscheid nachzureichen, ansonsten ihre Rechtsschrift unbeachtet bleibe. In der Folge reichte sie eine Urteilsanzeige des Richteramts Solothurn-Lebern vom 21. Juni 2010 ein. Dieser Entscheid musste indessen gemäss Rechtsmittelbelehrung mit kantonalen Rechtsmitteln angefochten werden. Er ist folglich nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG , weshalb er nicht Gegenstand einer Beschwerde ans Bundesgericht sein kann.

Im Übrigen genügt die Beschwerde auch den Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin befasst sich mit der Beweiswürdigung, ohne dass sich aus ihren Ausführungen ergäbe, dass und inwieweit die kantonalen Richter den Sachverhalt offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt hätten.

Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Richteramt Solothurn-Lebern, Strafabteilung, und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. November 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn