Appellant's Lapsed Appeal Due to Temporary Exclusion from Preliminary Deliberation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute surrounding allegations of neglecting maintenance obligations. The appellant contested a decision made by the Cantonal Court, which declared his appeal void after he left the courtroom prior to a ruling being announced and failed to return for the main hearing. The appellant claimed that he was wrongfully excluded from the proceedings; however, it was clarified that he was only excluded from a private consultation regarding a preliminary question. The court found that the appellant's arguments did not meet necessary legal requirements, resulting in the dismissal of his complaint and the denial of his request for legal aid. As a consequence, he was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appellant's Lapsed Appeal Due to Temporary Exclusion from Preliminary Deliberation: The appellant contested a decision made by the Cantonal Court, which declared his appeal void after he left the courtroom prior to a ruling being announced and failed to return for the main hearing. The appellant claimed that he was wrongfully excluded from the proceedings; however, it was clarified that he was only excluded from a private consultation regarding a preliminary question. The court found that the appellant's arguments did not meet necessary legal requirements, resulting in the dismissal of his complaint and the denial of his request for legal aid. As a consequence, he was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to decide not to enter into the appeal based on procedural deficiencies.
Used to reject the request for free legal aid because the legal claims appeared hopeless.
Used to rule out a reduction of the court fee due to abusive litigation conduct.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_911/2008/sst
Urteil vom 11. November 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Sozialamt der Stadt Bern, Predigergasse 5,
3011 Bern, Beschwerdegegner,
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Vernachlässigung von Unterhaltspflichten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 11. September 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss ein Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter stellt (Beschwerde S. 4 Ziff. 12), ist darauf nicht einzutreten, weil es an einer rechtsgenüglichen Begründung fehlt.
2. Im angefochtenen Entscheid wurde eine Appellation als dahingefallen erklärt, weil der Beschwerdeführer das Gerichtsgebäude verlassen hatte, als ihm ein Beschluss der Vorinstanz eröffnet und begründet werden sollte, und in der Folge zur Hauptverhandlung nicht mehr erschienen war. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei grundlos von der Hauptverhandlung ausgeschlossen und aus dem Gerichtssaal gewiesen worden (Beschwerde S. 3 Ziff. B/2). Dies trifft nicht zu. Der Beschwerdeführer wurde nicht von der Hauptverhandlung, sondern nur von der geheimen Beratung einer Vorfrage ausgeschlossen (angefochtener Entscheid S. 2/3). Mit den Ausdrücken "vorsätzlich gesetzwidrige Hauptverhandlung" und "Geheimjustiz" kann nicht begründet werden, inwieweit das Vorgehen der Vorinstanz gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. In diesem Punkt genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Die übrigen Ausführungen gehen an der Sache vorbei. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Infolge der rechtsmissbräuchlichen Art der Prozessführung kommt eine Herabsetzung der Gerichtsgebühr nicht in Betracht ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf das Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter wird nicht eingetreten.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
4. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. November 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn