Appeal Dismissed for Untimely Submission and Lack of Proper Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant whose petition was deemed late and therefore not accepted by the Zurich Higher Court. Subsequently, the complainant appealed to the Federal Court, requesting that the case be heard in a different location due to alleged bias from the originally assigned court. However, the Federal Court determined that it could only consider the issue of whether the Higher Court's decision to refuse the late complaint was justified. The complainant's submissions included requests beyond the procedural matter at hand and did not meet the necessary requirements for consideration, leading to a dismissal of the appeal. Additionally, the complainant's request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the claims, and court costs were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Submission and Lack of Proper Justification: Subsequently, the complainant appealed to the Federal Court, requesting that the case be heard in a different location due to alleged bias from the originally assigned court. However, the Federal Court determined that it could only consider the issue of whether the Higher Court's decision to refuse the late complaint was justified. The complainant's submissions included requests beyond the procedural matter at hand and did not meet the necessary requirements for consideration, leading to a dismissal of the appeal. Additionally, the complainant's request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the claims, and court costs were imposed on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural article.
The request for free legal aid was rejected.
The financial situation of the appellant was to be taken into account when setting the court costs.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_902/2017
Urteil vom 15. September 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme, Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 30. Juni 2017.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 30. Juni 2017 auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie verspätet war.
Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht.
2. Die Beschwerdeführerin verlangt eine Behandlung ihrer Beschwerde durch das Bundesgericht in Luzern. Das Bundesgericht in Lausanne sei parteiisch. Auf das sinngemässe Ausstandsgesuch ist nicht einzutreten. Ein Gesuch, das gegen eine Behörde als solche und nicht gegen deren Mitglieder gerichtet ist, ist unzulässig. Dass die Beschwerdeführerin mit früheren Urteilen des Bundesgerichts, die in Lausanne ergingen, nicht einverstanden ist, stellt im Übrigen keinen Ausstandsgrund dar.
3. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur mit der Frage befassen, ob das Obergericht zu Recht auf die Beschwerde wegen Verspätung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vor Bundesgericht nicht. Stattdessen stellt sie Anträge, die über den Verfahrensgegenstand hinausgehen, und äussert sich zur materiellen Seite der Angelegenheit der Sache, mit der sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Die Beschwerde entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. September 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill