Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_902/2017 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimely Submission and Lack of Proper Justification

Geschäftsnummer 6B_902/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant whose petition was deemed late and therefore not accepted by the Zurich Higher Court. Subsequently, the complainant appealed to the Federal Court, requesting that the case be heard in a different location due to alleged bias from the originally assigned court. However, the Federal Court determined that it could only consider the issue of whether the Higher Court's decision to refuse the late complaint was justified. The complainant's submissions included requests beyond the procedural matter at hand and did not meet the necessary requirements for consideration, leading to a dismissal of the appeal. Additionally, the complainant's request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the claims, and court costs were imposed on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Submission and Lack of Proper Justification: Subsequently, the complainant appealed to the Federal Court, requesting that the case be heard in a different location due to alleged bias from the originally assigned court. However, the Federal Court determined that it could only consider the issue of whether the Higher Court's decision to refuse the late complaint was justified. The complainant's submissions included requests beyond the procedural matter at hand and did not meet the necessary requirements for consideration, leading to a dismissal of the appeal. Additionally, the complainant's request for free legal assistance was denied due to the lack of merit in the claims, and court costs were imposed on the complainant.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme, Nichteintreten verspätetes Ausstandsbegehren materielle Überprüfung materielle Begründetheit Verfahrensüberprüfung Verspätungsausschluss unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural article.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The financial situation of the appellant was to be taken into account when setting the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_902/2017

Urteil vom 15. September 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme, Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 30. Juni 2017.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 30. Juni 2017 auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie verspätet war.

Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht.

2. Die Beschwerdeführerin verlangt eine Behandlung ihrer Beschwerde durch das Bundesgericht in Luzern. Das Bundesgericht in Lausanne sei parteiisch. Auf das sinngemässe Ausstandsgesuch ist nicht einzutreten. Ein Gesuch, das gegen eine Behörde als solche und nicht gegen deren Mitglieder gerichtet ist, ist unzulässig. Dass die Beschwerdeführerin mit früheren Urteilen des Bundesgerichts, die in Lausanne ergingen, nicht einverstanden ist, stellt im Übrigen keinen Ausstandsgrund dar.

3. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur mit der Frage befassen, ob das Obergericht zu Recht auf die Beschwerde wegen Verspätung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vor Bundesgericht nicht. Stattdessen stellt sie Anträge, die über den Verfahrensgegenstand hinausgehen, und äussert sich zur materiellen Seite der Angelegenheit der Sache, mit der sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Die Beschwerde entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. September 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill