Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_9/2008 KI-generiert

Supreme Court Dismisses Appeal on Untimely Cantonal Complaint

Geschäftsnummer 6B_9/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual challenging the decision of the prosecution authority from a Swiss canton, which had dismissed their complaint due to it being submitted late. The individual focused on the merits of their complaint and did not address the timeliness issue, which was required for the review process. As a result, the court determined that the complaint did not meet the necessary requirements for consideration and therefore decided not to proceed with it, also imposing court costs on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Supreme Court Dismisses Appeal on Untimely Cantonal Complaint: The individual focused on the merits of their complaint and did not address the timeliness issue, which was required for the review process. As a result, the court determined that the complaint did not meet the necessary requirements for consideration and therefore decided not to proceed with it, also imposing court costs on the individual.

Schlagwörter

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Einstellung des Strafverfahrens Einstellung des Verfahrens Strafanzeige ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen materielle Voraussetzungen anfechtbarer Zwischenentscheid Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used by the President to rule that the appeal would not be entertained (nicht eingetreten).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_9/2008

Urteil vom 9. Januar 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung des Strafverfahrens,

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 3. September 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Entscheid wurde auf eine Beschwerde nicht eingetreten, weil sie verspätet eingereicht worden war. Der Beschwerdeführer befasst sich nur materiell mit der Angelegenheit, nicht aber mit der Frage, ob seine kantonale Beschwerde verspätet war. Da sich die Beschwerde jedoch mit dieser Frage hätte befassen müssen, genügt sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Januar 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn