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6B_899/2008 KI-generiert

Threat conviction upheld; appeal inadmissible for failure to substantiate arbitrary factual findings.

Geschäftsnummer 6B_899/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, in a decision by its President, declared the appellant's criminal law appeal inadmissible and ordered him to pay procedural costs of CHF 800. The appellant had challenged a conviction for threats (Drohung), which the Bern Obergericht had upheld with a sentence of 60 hours of community service. In his appeal, the appellant argued that the conviction was based on the false testimony of an armed postal worker. Since this assertion lacked any substantiation and therefore failed to demonstrate that the lower court's factual findings were manifestly incorrect or arbitrary (Art. 97 para. 1 BGG; Art. 9 BV), the appeal was dismissed without examination on the merits. The lower court's judgment remains in force.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 9 BV, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Threat conviction upheld; appeal inadmissible for failure to substantiate arbitrary factual findings: The appellant had challenged a conviction for threats (Drohung), which the Bern Obergericht had upheld with a sentence of 60 hours of community service. In his appeal, the appellant argued that the conviction was based on the false testimony of an armed postal worker. Since this assertion lacked any substantiation and therefore failed to demonstrate that the lower court's factual findings were manifestly incorrect or arbitrary (Art. 97 para. 1 BGG; Art. 9 BV), the appeal was dismissed without examination on the merits. The lower court's judgment remains in force.

Schlagwörter

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Drohung strafrechtliche Drohung Glaubwürdigkeit von Zeugen Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Beschlagnahme von Beweismitteln falsche Anschuldigung Beweislast

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 BGG

Basis for imposing the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_899/2008/sst

Urteil vom 3. November 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Drohung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 8. Mai 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer hat seine "Einsprache" bei der Vorinstanz eingereicht und ausgeführt, er fechte das Urteil vom 8. Mai 2008 an. Die Vorinstanz hat die Rechtsschrift deshalb zu Recht an das Bundesgericht weitergeleitet. Die "Einsprache" ist als Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.

2. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass er wegen Drohung zu gemeinnütziger Arbeit von 60 Stunden verurteilt wurde. Er macht geltend, die Verurteilung beruhe auf der Falschaussage eines bewaffneten Briefträgers. Mit dieser Behauptung, der jede Begründung fehlt, kann indessen nicht dargelegt werden, dass und inwieweit die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV festgestellt hätte. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. November 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn