Prosecutor Secrecy Complaint Dismissed by Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a complainant filed a legal complaint against a federal prosecutor, accusing them of breaching official secrecy and abuse of office during an ongoing criminal investigation involving the complainant. An extraordinary public prosecutor, appointed by the supervisory authority of the Office of the Attorney General, decided on June 8, 2021, not to pursue a criminal investigation. The complainant appealed this decision, but the Federal Criminal Court dismissed the appeal on August 4, 2021. The complainant then sought to have this decision overturned and the matter returned to the Office of the Attorney General for further examination and possible charges, along with compensation for legal expenses. However, the Swiss Federal Tribunal ruled that complaints against decisions of the Federal Criminal Court's appeals chamber are inadmissible at the Federal Tribunal level, thus their complaint cannot be processed at this stage.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 79 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m, Art. 65 Abs. 2 BGG; Prosecutor Secrecy Complaint Dismissed by Federal Supreme Court: An extraordinary public prosecutor, appointed by the supervisory authority of the Office of the Attorney General, decided on June 8, 2021, not to pursue a criminal investigation. The complainant appealed this decision, but the Federal Criminal Court dismissed the appeal on August 4, 2021. The complainant then sought to have this decision overturned and the matter returned to the Office of the Attorney General for further examination and possible charges, along with compensation for legal expenses. However, the Swiss Federal Tribunal ruled that complaints against decisions of the Federal Criminal Court's appeals chamber are inadmissible at the Federal Tribunal level, thus their complaint cannot be processed at this stage.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural article concerning simplified decisions.
The request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was denied based on this article due to the hopelessness of the claims.
Court costs were imposed on the appellant, citing this combination of articles.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_893/2021
Urteil vom 22. September 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Bundesanwaltschaft,
B.________, a.o. Staatsanwalt des Bundes,
2. C.________, Staatsanwältin des Bundes,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Nichtanhandnahmeverfügung (qualifizierte Geldwäscherei); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer, vom 4. August 2021 (BB.2021.188).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erstatte im Rahmen einer gegen ihn geführten Strafuntersuchung Strafanzeige gegen die fallführende Staatsanwältin des Bundes wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und Amtsmissbrauchs. Der von der Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft beauftragte ausserordentliche Staatsanwalt verfügte am 8. Juni 2021, keine Strafuntersuchung an die Hand zu nehmen. Die gegen die Nichtanhandnahmeverfügung erhobene Beschwerde wies die Vorinstanz mit Beschluss vom 4. August 2021 ab.
2. Der Beschwerdeführer beantragt mit Beschwerde in Strafsachen sinngemäss, der Entscheid der Vorinstanz vom 4. August 2021 sei aufzuheben und die Sache zur Durchführung der Vorprüfung seiner Strafanzeige und allenfalls Anklageerhebung an die Bundesanwaltschaft zurückzuweisen. Für das bundesgerichtliche Verfahren sei ihm eine Entschädigung von Fr. 2'000.- auszurichten. In prozessualer Hinsicht verlangt der Beschwerdeführer die Durchführung eines Schriftenwechsels und ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.
3. Mit hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen ist die Beschwerde an das Bundesgericht gegen Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unzulässig ( Art. 79 BGG ), worauf die Vorinstanz den Beschwerdeführer in der Rechtsmittelbelehrung des Beschlusses vom 4. August 2021 explizit hinwies. Eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde fällt vorliegend ebenfalls nicht in Betracht, da diese gemäss Art. 113 BGG einzig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen gegeben ist.
4. Auf die Beschwerden ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, womit der Antrag auf Durchführung eines Schriftenwechsels gegenstandslos wird. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Die vorliegende Sachlage ist in prozessualer Hinsicht identisch mit einem vom Beschwerdeführer bereits angehobenen Verfahren, weshalb ein Verzicht auf Verfahrenskosten ausser Betracht fällt und dem Beschwerdeführer reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Dem Beschwerdeführer werden die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 500.- auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. September 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitlglied: Der Gerichtsschreiber:
Denys Held