Failure to Properly Declare Appeal Renders Submission Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appellant who challenged the decision of the Cantonal Court of Graubünden, which had dismissed his appeal regarding multiple fraud allegations on September 9, 2013. The court did not consider the appeal as the appellant had failed to properly declare his appeal according to legal requirements. Consequently, the Swiss Federal Tribunal found that the appellant did not substantiate his claims adequately and therefore chose not to examine the underlying merits of the case. As a result, the tribunal imposed court costs on the appellant and rejected a subsequent request for legal aid, citing the unlikelihood of success for his appeals.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 3 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Failure to Properly Declare Appeal Renders Submission Inadmissible: The court did not consider the appeal as the appellant had failed to properly declare his appeal according to legal requirements. Consequently, the Swiss Federal Tribunal found that the appellant did not substantiate his claims adequately and therefore chose not to examine the underlying merits of the case. As a result, the tribunal imposed court costs on the appellant and rejected a subsequent request for legal aid, citing the unlikelihood of success for his appeals.
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KI-generiertUsed to decide not to enter into the merits of the appeal due to lack of proper reasoning.
Basis for rejecting the request for legal aid.
Basis for taking the appellant's financial situation into account when setting the court costs.
Basis for imposing court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_893/2013
Urteil vom 9. Oktober 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden , Sennhofstrasse 17, 7001 Chur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mehrfacher Betrug,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Strafkammer, vom 9. September 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht von Graubünden trat am 9. September 2013 auf eine Berufung nicht ein, weil der Beschwerdeführer das Rechtsmittel nicht gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO erklärt hatte. Mit der Frage der unterbliebenen Berufungserklärung befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe ans Bundesgericht nicht, weshalb diese keine Begründung enthält, wie sie von Art. 42 Abs. 2 BGG verlangt wird. Zur materiellen Seite des Falles kann sich das Bundesgericht nicht äussern, weil diese nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids ist. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Oktober 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn