Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_890/2020 KI-generiert

Property Damage Conviction: Appeal Inadmissible for Failure to State Reasons Under Article 42 BGG

Geschäftsnummer 6B_890/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter the appeal and dismissed it, leaving the lower court's judgment in force, with no court costs imposed. The appellant had challenged a cantonal appellate decision convicting him of property damage and sentencing him to a conditional fine of 60 daily units at 30 francs, plus a fine of 360 francs and a four-day substitute prison term. The Court held that the appeal failed to meet the statutory reasoning requirements under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act, as the appellant did not adequately explain how the lower court's decision violated federal law, even under a lenient standard for lay filers.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 al. 1 BGG; Property Damage Conviction: Appeal Inadmissible for Failure to State Reasons Under Article 42 BGG: The appellant had challenged a cantonal appellate decision convicting him of property damage and sentencing him to a conditional fine of 60 daily units at 30 francs, plus a fine of 360 francs and a four-day substitute prison term. The Court held that the appeal failed to meet the statutory reasoning requirements under Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act, as the appellant did not adequately explain how the lower court's decision violated federal law, even under a lenient standard for lay filers.

Schlagwörter

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Sachbeschädigung Nichteintreten gesetzliche Voraussetzungen Fehlen materieller Voraussetzungen Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit materielle Rechtskraft formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 142 III 363
Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 142 III 363 E.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Procedural basis for the court's decision not to enter the appeal.

Art. 66 al. 1 BGG

Basis for waiving court costs in the final order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_890/2020

Urteil vom 3. November 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber Held.

Verfahrensbeteiligte

A._________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Sachbeschädigung; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 4. Juni 2020 (SBR.2020.16).

Erwägungen:

1. Die Vorinstanz verurteilte den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren wegen Sachbeschädigung zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.- und einer Busse von Fr. 360.- respektive vier Tagen Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse.

Der Beschwerdeführer erhebt mit Eingabe vom 27. Juli 2020 (Poststempel) Beschwerde gegen das Urteil der Vorinstanz.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 142 III 363 E. 2).

3. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Selbst unter Anwendung des bei Laienbeschwerden praxisgemäss grosszügigen Massstabs an die formellen Anforderungen einer Beschwerde in Strafsachen, ergibt sich aus der Eingabe an das Bundesgericht nicht, inwieweit der vorinstanzliche Entscheid gegen Bundesrecht verstossen soll. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht (rechtsgenügend) auseinander.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. November 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Held