Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_880/2014 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Failure to Pay Costs and Denial of Recusal Motion

Geschäftsnummer 6B_880/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against the ruling of a court regarding insufficient attention given to the matter. The complainant submitted a request for the recusal of the presiding judge, claiming a conflict of interest due to a prior criminal complaint against him. However, the court held that past decisions by the judge do not constitute grounds for recusal, and the complaint was ultimately dismissed. Additionally, the court addressed the issue of a required payment of costs for filing the complaint, which the complainant failed to fulfill, leading to the non-acceptance of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 37 BGG, Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Costs and Denial of Recusal Motion: The complainant submitted a request for the recusal of the presiding judge, claiming a conflict of interest due to a prior criminal complaint against him. However, the court held that past decisions by the judge do not constitute grounds for recusal, and the complaint was ultimately dismissed. Additionally, the court addressed the issue of a required payment of costs for filing the complaint, which the complainant failed to fulfill, leading to the non-acceptance of the appeal.

Schlagwörter

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Revision (ungenügende Aufmerksamkeit) Ausstandsbegehren Kostenvorschuss Revision eines Entscheids Strafanzeige Beschwerdelegitimation Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not proceeded with according to this article because the required cost deposit was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

BB.2024.156 (2025-09-30)
Dismissal of Inadmissible Complaint for Failure to State Criminal Accusations
«…ein gegen alt Bundesrichter C. und gegen Bundesgerichtsschreiber D. in Bezug auf das Urteil des Bundesgerichts 6B_880/2014 vom 24. November 2014 (Beilage 6 zur Strafanzeige vom 2. November 2024). Die Bundesan- waltschaft verfügte am…»
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«…, 5001 Aarau, Gesuchsgegnerin. Gegenstand Revision, Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 6B_880/2014 vom 24. November 2014. Erwägungen: 1. Das Bezirksgericht Zofingen verurteilte X.________ am 15. Juni 2010 wegen einfach…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_880/2014

Urteil vom 24. November 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau ,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Revision (ungenügende Aufmerksamkeit),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, vom 12. August 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer stellt ein Ausstandsgesuch gegen den Präsidenten der Strafrechtlichen Abteilung, gegen den er nach eigener Angabe eine Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft eingereicht hat, weil er mit dessen Mitwirken an früheren Entscheiden der Abteilung nicht einverstanden ist (act. 15 S. 2). Das Mitwirken an früheren Entscheiden des Bundesgerichts stellt für sich allein keinen Ausstandsgrund dar ( Art. 34 Abs. 2 BGG ). Daran vermag auch eine Strafanzeige, die sich auf dieselbe Kritik an den früheren Entscheiden stützt, nichts zu ändern. Unter den gegebenen Umständen ist kein Ausstandsverfahren nach Art. 37 BGG durchzuführen. Auf das Ausstandsgesuch ist vielmehr nicht einzutreten.

2. Gemäss Art. 62 Abs. 1 BGG hat grundsätzlich jede Person, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss zu leisten. Ein besonderer Grund, um davon abzuweichen, ist für den vorliegenden Fall nicht ersichtlich. Insbesondere hat der Umstand, dass der Beschwerdeführer mit früheren Urteilen des Bundesgerichts nicht einverstanden ist, nicht zur Folge, dass auf den Kostenvorschuss verzichtet wird.

Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 19. September und 8. Oktober 2014 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt, um dem Bundesgericht bis zum 20. Oktober 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Kostenvorschuss ging nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf das Ausstandsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. November 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn