Appeal Dismissed for Failure to Pay Security for Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appellant contesting a decision by the Lucerne Cantonal Court, which refused to proceed on a complaint regarding a non-prosecution order by the Lucerne Public Prosecutor's Office related to allegations of fraud and defamation. The lower court did not address the complaint due to non-payment of a required security, which was a condition for processing the appeal. The appellant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging the non-admittance of the case by the Cantonal Court, arguing the refusal was unjustified. However, the appellant's submission failed to substantiate how the lower court's decision violated legal provisions under Article 95 of the Swiss Federal Court Act. Consequently, the Federal Tribunal declined to hear the case, citing inadequacy in the appellant's legal reasoning.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 i.V.m, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Security for Costs: The lower court did not address the complaint due to non-payment of a required security, which was a condition for processing the appeal. The appellant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging the non-admittance of the case by the Cantonal Court, arguing the refusal was unjustified. However, the appellant's submission failed to substantiate how the lower court's decision violated legal provisions under Article 95 of the Swiss Federal Court Act. Consequently, the Federal Tribunal declined to hear the case, citing inadequacy in the appellant's legal reasoning.
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KI-generiertApplied as the procedural basis for the refusal to enter into the merits of the appeal due to insufficient grounds.
Used to reject the request for legal aid because the legal claims were hopeless.
Applied to impose reduced court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_876/2019
Urteil vom 23. September 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahmeverfügung (Betrug, üble Nachrede usw.), Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 15. Juli 2019 (2N 19 54).
Erwägungen:
1. Die Vorinstanz trat mit Verfügung vom 15. Juli 2019 auf die gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Luzern erhobene Beschwerde infolge Nichtleistung der geforderten Prozesssicherheit androhungsgemäss nicht ein.
Der Beschwerdeführer erhebt gegen den vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid Beschwerde ans Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Streitgegenstand beziehen, d.h. die beschwerdeführende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 140 III 115 E. 2).
3. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ausschliesslich die Frage, ob die Vorinstanz die Behandlung der Beschwerde von der Bezahlung einer Sicherheitsleistung abhängig machen durfte und ob sie darauf zu Unrecht nicht eintrat. Hiermit setzt sich der Beschwerdeführer nicht (substanziiert) auseinander. Aus seiner Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern der Entscheid der Vorinstanz gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte.
4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art 108 BGG nicht einzutreten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer sind reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Dem Beschwerdeführer werden Gerichtskosten von Fr. 500. - auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held