Conditional release from prison after two-thirds of sentence for robbery – adequacy of legal reasoning in appeal to Federal Supreme Court under Art. 42 para. 2 BGG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declared the appeal inadmissible, upholding the prior decision and leaving the denial of the appellant’s request for conditional release from prison in force. The appellant, serving a four-year sentence for robbery, had sought release after serving two-thirds of his term, but the enforcement authorities rejected the request; the Obergericht des Kantons Bern dismissed his appeal and imposed costs. The Supreme Court found the appellant’s submission failed to meet the legal reasoning requirements under Art. 42 para. 2 BGG, as he only made general criticisms of the Swiss justice and prison system without engaging with the lower court’s reasoning. No court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Conditional release from prison after two-thirds of sentence for robbery – adequacy of legal reasoning in appeal to Federal Supreme Court under Art. 42 para. 2 BGG: The appellant, serving a four-year sentence for robbery, had sought release after serving two-thirds of his term, but the enforcement authorities rejected the request; the Obergericht des Kantons Bern dismissed his appeal and imposed costs. The Supreme Court found the appellant’s submission failed to meet the legal reasoning requirements under Art. 42 para. 2 BGG, as he only made general criticisms of the Swiss justice and prison system without engaging with the lower court’s reasoning. No court costs were imposed.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible because the appellant failed to provide adequate legal reasoning as required by this provision.
Used to decide the appeal by simplified procedure and declare it inadmissible due to lack of sufficient reasoning.
Court waived the imposition of court costs because the appeal was inadmissible, citing this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_872/2019
Urteil vom 17. September 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 3013 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 5. Juli 2019
(SK 19 148).
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer verbüsst momentan eine vierjährige Freiheitsstrafe wegen Raubes. Die Vollzugsbehörden lehnten seinen Antrag auf bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Freiheitsstrafe am 11. Januar 2019 ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die Vorinstanz am 5. Juli 2019 ab und auferlegte dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-.
Der Beschwerdeführer gelangt ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und ihm sei die bedingte Entlassung zu gewähren.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei kann in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
3. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht ansatzweise auseinander. Seine Ausführungen erschöpfen sich in allgemeiner Kritik am schweizerischen Justiz- und Vollzugssystem.
4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. September 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held