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6B_872/2019 KI-generiert

Conditional release from prison after two-thirds of sentence for robbery – adequacy of legal reasoning in appeal to Federal Supreme Court under Art. 42 para. 2 BGG

Geschäftsnummer 6B_872/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) declared the appeal inadmissible, upholding the prior decision and leaving the denial of the appellant’s request for conditional release from prison in force. The appellant, serving a four-year sentence for robbery, had sought release after serving two-thirds of his term, but the enforcement authorities rejected the request; the Obergericht des Kantons Bern dismissed his appeal and imposed costs. The Supreme Court found the appellant’s submission failed to meet the legal reasoning requirements under Art. 42 para. 2 BGG, as he only made general criticisms of the Swiss justice and prison system without engaging with the lower court’s reasoning. No court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Conditional release from prison after two-thirds of sentence for robbery – adequacy of legal reasoning in appeal to Federal Supreme Court under Art. 42 para. 2 BGG: The appellant, serving a four-year sentence for robbery, had sought release after serving two-thirds of his term, but the enforcement authorities rejected the request; the Obergericht des Kantons Bern dismissed his appeal and imposed costs. The Supreme Court found the appellant’s submission failed to meet the legal reasoning requirements under Art. 42 para. 2 BGG, as he only made general criticisms of the Swiss justice and prison system without engaging with the lower court’s reasoning. No court costs were imposed.

Schlagwörter

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Bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug bedingte Entlassung Raub Strafaufschub Widerruf des bedingten Strafvollzugs Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids begründeter Entscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 2 BGG

The appeal was declared inadmissible because the appellant failed to provide adequate legal reasoning as required by this provision.

Art. 108 BGG

Used to decide the appeal by simplified procedure and declare it inadmissible due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Court waived the imposition of court costs because the appeal was inadmissible, citing this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_872/2019

Urteil vom 17. September 2019

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber Held.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 3013 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 5. Juli 2019

(SK 19 148).

Erwägungen:

1. Der Beschwerdeführer verbüsst momentan eine vierjährige Freiheitsstrafe wegen Raubes. Die Vollzugsbehörden lehnten seinen Antrag auf bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Freiheitsstrafe am 11. Januar 2019 ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die Vorinstanz am 5. Juli 2019 ab und auferlegte dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-.

Der Beschwerdeführer gelangt ans Bundesgericht und beantragt sinngemäss, der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben und ihm sei die bedingte Entlassung zu gewähren.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei kann in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

3. Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht ansatzweise auseinander. Seine Ausführungen erschöpfen sich in allgemeiner Kritik am schweizerischen Justiz- und Vollzugssystem.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. September 2019

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Held