Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_871/2009 KI-generiert

Dismissal of Traffic Violation Appeal for Procedural and Formal Defects

Geschäftsnummer 6B_871/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around a complaint filed against a decision by a cantonal court regarding a violation of traffic rules. The complaint was brought to the Federal Tribunal, but it was determined that the decision in question was not a final ruling according to legal standards, leading to the dismissal of the appeal on those grounds. Furthermore, even if the appeal were deemed valid in terms of finality, it would have been late and thus inadmissible. The appellant also failed to meet certain legal requirements in their submission, resulting in the overall dismissal of the case without any costs imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 6 BGG, Art. 54 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG; Dismissal of Traffic Violation Appeal for Procedural and Formal Defects: The complaint was brought to the Federal Tribunal, but it was determined that the decision in question was not a final ruling according to legal standards, leading to the dismissal of the appeal on those grounds. Furthermore, even if the appeal were deemed valid in terms of finality, it would have been late and thus inadmissible. The appellant also failed to meet certain legal requirements in their submission, resulting in the overall dismissal of the case without any costs imposed.

Schlagwörter

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Verletzung der Verkehrsregeln formeller Verfahrensmangel unentgeltliche Rechtspflege Prozesshandlung Ausstandsverfahren Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed without entering into the merits based on procedural deficiencies, as indicated in the reasoning and the dispositive order (implicitly by not entering into the merits).

Art. 64 BGG

Used to deny the request for free legal aid because the appeal was obviously hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_871/2009

Urteil vom 8. Oktober 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Verletzung der Verkehrsregeln,

Beschwerde gegen den Entscheid des Richteramts Thal-Gäu, Strafabteilung, vom 6. Oktober 2008.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid wegen Verletzung von Verkehrsregeln ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG gegeben. Der vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht angefochtene Entscheid ist indessen nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG (vgl. eingereichtes Urteil des Amtsgerichtspräsidenten, S. 7 betreffend Rechtsmittelbelehrung). Auf die Beschwerde ist deshalb bereits aus diesem Grund nicht einzutreten. Selbst wenn der angefochtene Entscheid letztinstanzlich wäre, könnte auf die Beschwerde vom 4. September 2009 - weil verspätet - nicht eingetreten werden, datiert der angefochtene Entscheid doch vom 6. Oktober 2008. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer seine Eingabe trotz gewährter Nachbesserungsfrist nicht in einer Amtssprache abfasste ( Art. 42 Abs. 6 BGG i.V.m. Art. Art. 54 BGG ), genügt seine Beschwerdeeingabe auch den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist deshalb im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung eines Rechtsbeistandes nicht entsprochen werden ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage kann indessen ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Richteramt Thal-Gäu, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Oktober 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill