Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_869/2021 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Lack of Justification

Geschäftsnummer 6B_869/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant, referred to as the appellant, challenged a decision by the Kantonsgericht Schwyz which did not proceed with a case involving multiple charges, including trespassing, due to insufficient justification in the complaint. The case had been dismissed at the canton level because it lacked the legal requirements of detailed reasoning. The appellant subsequently escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the lower court's refusal to hear the case was unjustified. The appellant's submission to the Federal Tribunal similarly did not meet the criteria for a valid legal complaint, as it lacked a proper request and relevant substantiation. Despite being informed about these deficiencies and given an opportunity to amend the complaint, the appellant did not respond, resulting in a non-entry decision by the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 385 Abs. 1 StPO, Art. 396 Abs. 1 StPO, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Lack of Justification: The case had been dismissed at the canton level because it lacked the legal requirements of detailed reasoning. The appellant subsequently escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the lower court's refusal to hear the case was unjustified. The appellant's submission to the Federal Tribunal similarly did not meet the criteria for a valid legal complaint, as it lacked a proper request and relevant substantiation. Despite being informed about these deficiencies and given an opportunity to amend the complaint, the appellant did not respond, resulting in a non-entry decision by the Federal Tribunal.

Schlagwörter

KI-generiert
Einstellung bzw. Nichtanhandnahme (mehrfacher Hausfriedensbruch usw.) Nichteintreten materielle Begründetheit Strafuntersuchung formelle Verfahrenseinstellung Beweislosigkeit Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was dismissed without entering into the merits due to a lack of proper substantiation, applied via this procedural article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no court costs shall be levied in this specific case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_869/2021

Urteil vom 7. September 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Postfach 1201, 6431 Schwyz,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung bzw. Nichtanhandnahme (mehrfacher Hausfriedensbruch usw.); Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz, Beschwerdekammer, vom 25. Juni 2021 (BEK 2021 85).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1. Das Kantonsgericht Schwyz trat auf eine Beschwerde gegen eine Einstellungs- und Nichtanhandnahmeverfügung am 25. Juni 2021 mangels hinreichender Begründung nicht ein ( Art. 385 Abs. 1 StPO , Art. 396 Abs. 1 StPO ). Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Vorliegend kann es nur um die Frage gehen, ob die kantonale Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügte und ob die Vorinstanz darauf zu Unrecht nicht eingetreten ist. Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 23. Juli 2021 entspricht den gesetzlichen Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht ansatzweise. Sie enthält kein Begehren im Sinne von Art. 42 Abs. 1 BGG und auch sonst keine sachbezogene Begründung (vgl. zu den Beschwerdegründen Art. 95 ff. BGG ). Aus diesem Grund wurde der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 26. Juli 2021 unter Hinweis auf die einschlägigen Gesetzesbestimmungen auf die Begründungsanforderungen einer Beschwerde an das Bundesgericht aufmerksam gemacht und dahingehend informiert, die Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist ergänzen zu können (act. 5). Der Beschwerdeführer reagierte darauf nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG mangels einer tauglichen Begründung nicht einzutreten.

4. Ausnahmsweise ist von einer Kostenauflage abzusehen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. September 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill