Appeal on Promoting Prostitution Procedural Defects Uncured
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding multiple counts of promoting prostitution, which was brought before the Swiss Federal Tribunal following a judgment from the Zurich High Court. The complaint was submitted by an individual who was represented by a non-lawyer, which led to procedural complications. The tribunal had previously informed the representative that only qualified attorneys could handle such appeals, and it set a deadline for rectifying this issue. Additionally, the representative failed to submit necessary documentation related to the contested decision. As a result of these procedural failures, the tribunal ruled that it would not consider the appeal, and the representative was ordered to pay the court costs incurred during the process.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 40 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 42 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG; Appeal on Promoting Prostitution Procedural Defects Uncured: The complaint was submitted by an individual who was represented by a non-lawyer, which led to procedural complications. The tribunal had previously informed the representative that only qualified attorneys could handle such appeals, and it set a deadline for rectifying this issue. Additionally, the representative failed to submit necessary documentation related to the contested decision. As a result of these procedural failures, the tribunal ruled that it would not consider the appeal, and the representative was ordered to pay the court costs incurred during the process.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not decided upon (non-entrée en matière) based on this procedural article.
Cited as the basis for the instruction to remedy the defect of lacking proper representation and subsequent inadmissibility.
Used as the basis for imposing costs on the representative of the appellant who caused unnecessary costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_869/2009
Urteil vom 7. Oktober 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
vertreten durch Rechtskonsulent A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mehrfache Förderung der Prostitution etc.,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 3. Juni 2009 (SB090172/U/jv).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. In Strafsachen können Parteien vor Bundesgericht nur von Anwälten und Anwältinnen vertreten werden ( Art. 40 Abs. 1 BGG ). Der Vertreter des Beschwerdeführers ist nicht Anwalt. In Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG wurde ihm deshalb mit Schreiben vom 17. September 2009, von dem eine Kopie an den Beschwerdeführer persönlich ging, eine Frist bis 28. September 2009 angesetzt, um den Mangel zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bliebe (act. 2). Der Mangel wurde nicht behoben, denn die Eingabe vom 26. September 2009 wurde erneut vom Vertreter des Beschwerdeführers unterschrieben (act. 4). Dass er nun eine Vollmacht des Beschwerdeführers einreichte (act. 3) und die Beschwerde "i.A." des Beschwerdeführers unterschrieb, ändert nichts daran, dass er nicht zur Vertretung des Beschwerdeführers und damit nicht befugt ist, eine Beschwerde in Strafsachen zu unterschreiben. Dies kann nur der Beschwerdeführer persönlich tun. Dieser hat auf die Kopie des bundesgerichtlichen Schreibens indessen nicht reagiert. Androhungsgemäss ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Im Übrigen ist auf die Beschwerde noch aus einem anderen Grund nicht einzutreten. Im Schreiben vom 17. September 2009 wurde der Vertreter des Beschwerdeführers in Anwendung von Art. 42 Abs. 3 BGG zusätzlich aufgefordert, den angefochtenen Entscheid nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bliebe ( Art. 42 Abs. 5 BGG ). Auch dieser Aufforderung ist der Vertreter des Beschwerdeführers nicht nachgekommen.
2. Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht ( Art. 66 Abs. 3 BGG ). Im vorliegenden Fall wurden die unnötigen Kosten des Verfahrens durch den Vertreter des Beschwerdeführers verursacht. Diesem sind folglich die Gerichtskosten aufzuerlegen.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Vertreter des Beschwerdeführers auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer persönlich, dem Vertreter des Beschwerdeführers, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Oktober 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn