Case Regarding Inadmissibility of Appeal Due to Formal Defects in Misappropriation Investigation Matter
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the complainant filed an appeal after the public prosecutor's office declined to initiate criminal proceedings for alleged larceny due to insufficient evidence. The Zurich Cantonal Court dismissed this appeal, stating there was no substantial suspicion of a crime. The complainant then turned to the Swiss Federal Tribunal, submitting a copy of his complaint without a personal signature, which he was later asked to rectify by submitting a handwritten signature. Although he provided a signed supplement, he did not return the originally requested signed document. The Tribunal found that the complainant's submissions did not meet the necessary standards for a well-grounded appeal, as they neither addressed his legal standing and potential civil claims nor engaged with the lower court's reasoning. Consequently, it was decided that the complaint did not warrant further consideration under the applicable legal provisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG; Case Regarding Inadmissibility of Appeal Due to Formal Defects in Misappropriation Investigation Matter: The Zurich Cantonal Court dismissed this appeal, stating there was no substantial suspicion of a crime. The complainant then turned to the Swiss Federal Tribunal, submitting a copy of his complaint without a personal signature, which he was later asked to rectify by submitting a handwritten signature. Although he provided a signed supplement, he did not return the originally requested signed document. The Tribunal found that the complainant's submissions did not meet the necessary standards for a well-grounded appeal, as they neither addressed his legal standing and potential civil claims nor engaged with the lower court's reasoning. Consequently, it was decided that the complaint did not warrant further consideration under the applicable legal provisions.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits using the simplified procedure.
The non-entry into the merits was based on the obvious deficiency in the statement of grounds for appeal.
The reasoning refers to the general requirement for submissions to contain a request and grounds, which is a prerequisite for admissibility.
The reasoning mentions this article in the context of the appellant's standing to appeal, although the final decision was based on procedural grounds.
The reasoning notes that the appellant did not demonstrate how the lower court violated federal law according to this article, which is the standard for substantive review.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_864/2021
Urteil vom 6. September 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft See/Oberland,
Postfach, 8610 Uster,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Sachentziehung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen Verfügung und Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 9. Juni 2021 (UE210054-O/U/BEE).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland nahm das vom Beschwerdeführer angestrebte Strafverfahren wegen Sachentziehung am 4. Februar 2021, genehmigt am 11. Februar 2021, nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 9. Juni 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es aus, aus dem Strafantrag und den Akten ergebe sich kein hinreichender Anfangstatverdacht wegen Sachentziehung, womit die Staatsanwaltschaft zu Recht eine Nichtanhandnahme erlassen habe. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Bei der im Verfahren vor Bundesgericht eingereichten Rechtsschrift vom 20. Juli 2021 handelt es sich um eine Kopie. Der Beschwerdeführer wurde deshalb am 21. Juli 2021 aufgefordert, den Formmangel der fehlenden eigenhändigen Unterschrift gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG bis spätestens am 18. August 2021 zu beheben, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Zudem wurde er unter Hinweis auf die Begründungsanforderungen und die noch laufende Beschwerdefrist auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, die Beschwerdeeingabe im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ergänzen zu können. Der Beschwerdeführer reichte innert Frist eine handschriftlich unterschriebene "Beschwerde-Ergänzung" ein. Die ihm zur Unterschrift zugesandte, ursprüngliche Rechtsschrift vom 20. Juli 2021 retournierte er nicht mehr.
3. Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
Der Privatklägerschaft wird ein rechtlich geschütztes Interesse an der Beschwerde zuerkannt, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG).
4. Die Eingabe bzw. Eingaben des Beschwerdeführers genügen den Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer äussert sich, wenn überhaupt, weder substanziiert zu seiner Beschwerdelegitimation und allfälligen Zivilforderungen noch befasst er sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen. Stattdessen schildert er die Sach- und Rechtslage aus seiner eigenen Sicht. Aus seinen Eingaben ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid gegen geltendes Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
5. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. September 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill