Appeal Against Refusal to Hear Complaint on Legal Malpractice Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed complaints against a lawyer, alleging inadequate representation during a criminal investigation from 2013 to 2015. The prosecution in the Canton of Graubünden decided not to pursue the case, issuing a non-prosecution order. The individual subsequently appealed this decision to the Cantonal Court, which declined to consider the appeal. As a result, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, questioning the appropriateness of the Cantonal Court's decision to not enter the appeal. However, the Federal Tribunal noted that the individual failed to substantiate claims regarding any legal violations by the Cantonal Court, leading to the dismissal of the appeal due to insufficient justification.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Refusal to Hear Complaint on Legal Malpractice Dismissed for Insufficient Substantiation: The prosecution in the Canton of Graubünden decided not to pursue the case, issuing a non-prosecution order. The individual subsequently appealed this decision to the Cantonal Court, which declined to consider the appeal. As a result, the individual brought the matter before the Swiss Federal Tribunal, questioning the appropriateness of the Cantonal Court's decision to not enter the appeal. However, the Federal Tribunal noted that the individual failed to substantiate claims regarding any legal violations by the Cantonal Court, leading to the dismissal of the appeal due to insufficient justification.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed without entering into the merits based on the simplified procedure for failure to meet formal requirements.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_862/2018
Urteil vom 21. September 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Erster Staatsanwalt, Sennhofstrasse 17, 7000 Chur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Anzeige wegen unterlassener Arbeiten); Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Strafkammer, vom 2. August 2018 (SK2 18 41).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erhob am 30. Mai 2018 und 5. Juni 2018 bei der Staatsanwaltschaft "Anzeige" gegen einen Rechtsanwalt. Er warf diesem im Wesentlichen vor, ihn in einer gegen ihn geführten Strafuntersuchung in den Jahren 2013 bis 2015 ungenügend vertreten zu haben. Die Staatsanwaltschaft Graubünden erliess am 25. Juni 2018 eine Nichtanhandnahmeverfügung. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Kantonsgericht von Graubünden am 2. August 2018 nicht ein.
Der Beschwerdeführer wendet sich mit den Eingaben vom 5. und 16. September 2018 an das Bundesgericht.
2. Die Beschwerde in Strafsachen muss ein Begehren und eine Begründung enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Verfahrens ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid ( Art. 80 Abs. 1 BGG ).
3. Vor Bundesgericht kann es nur um die Frage gehen, ob das Kantonsgericht zu Unrecht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort. Stattdessen spricht er sich zur materiellen Seite der Angelegenheit aus, womit sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, inwiefern das Kantonsgericht mit der Verfügung vom 2. August 2018 gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. September 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill