Failure to Pay Procedural Security Deposit Bars Appeal Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who appealed against a decision made by the Zurich Superior Court, which dismissed their complaint due to the failure to pay the required process guarantee within the stipulated time frame. The appellant criticized the amount of the guarantee as excessively high and claimed violations of constitutional rights, as well as other legal provisions. However, the Federal Tribunal found that the appellant did not adequately demonstrate how the imposed process guarantee was inappropriate for the circumstances of the case and thus declined to consider the appeal based on insufficient justification. Moreover, court costs were assigned to the individual for the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 9 BV, Art. 313 StGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Procedural Security Deposit Bars Appeal Review: The appellant criticized the amount of the guarantee as excessively high and claimed violations of constitutional rights, as well as other legal provisions. However, the Federal Tribunal found that the appellant did not adequately demonstrate how the imposed process guarantee was inappropriate for the circumstances of the case and thus declined to consider the appeal based on insufficient justification. Moreover, court costs were assigned to the individual for the proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertLack of sufficient reasoning for the appeal was cited as a ground for inadmissibility.
The appeal was not admitted to proceedings based on the simplified procedure for lack of required reasoning.
Lack of sufficient reasoning for the appeal was cited as a ground for inadmissibility.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_861/2016
Urteil vom 16. September 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Nötigung usw.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 2. August 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat mit Beschluss vom 2. August 2016 auf eine Beschwerde nicht ein, weil die verlangte Prozesskaution nicht innert Frist geleistet worden war. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde an das Bundesgericht und verlangt die Aufhebung des Beschlusses und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz. Er kritisiert die Höhe der geforderten Prozesskaution als "bei weitem überhöht" und rügt eine "Verletzung von Art. 10, Art. 11 und insbesondere von Art. 26 der Verfassung, sowie eine Verletzung von Art. 7 und Art. 8, und insbesondere von Art. 9 BV sowie einen Verstoss gegen Art. 313 StGB ". Der Beschwerdeführer, der nicht geltend macht, er hätte im kantonalen Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, vermag mit seinen Ausführungen nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die vom Obergericht verlangte Prozesskaution den Verhältnissen des Falles nicht angemessen und der Beschluss des Obergerichts rechts- bzw. verfassungswidrig sein könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer genügenden Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG , Art. 106 Abs. 2 BGG ) im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
3. Wie dem Beschwerdeführer bereits in vielen Urteilen mitgeteilt wurde, behält sich das Bundesgericht vor, offensichtlich unzulässige Eingaben oder Revisionsgesuche in dieser Sache nach einer Prüfung ohne Antwort und ohne förmliche Behandlung abzulegen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. September 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill