Criminal Complaint Against Police Recording Dismissed on Procedural Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a criminal complaint against police officers who handled a previous report she made, which the Emmental Public Prosecutor's Office subsequently decided not to pursue. She also filed a second complaint regarding the police officers, and the prosecutor's office again decided not to pursue it. Her appeal against this decision was rejected by the Cantonal Court of Bern. Dissatisfied, she escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal. However, her appeal did not meet the legal requirements, as she did not sufficiently address the reasoning of the lower court or her legal standing as a private claimant. Her claims for damages and satisfaction were considered a matter of public law under the Zurich Liability Act, which does not provide for claims against individual employees. Thus, her legal standing to appeal in criminal matters was not recognized.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Criminal Complaint Against Police Recording Dismissed on Procedural Grounds: She also filed a second complaint regarding the police officers, and the prosecutor's office again decided not to pursue it. Her appeal against this decision was rejected by the Cantonal Court of Bern. Dissatisfied, she escalated the matter to the Swiss Federal Tribunal. However, her appeal did not meet the legal requirements, as she did not sufficiently address the reasoning of the lower court or her legal standing as a private claimant. Her claims for damages and satisfaction were considered a matter of public law under the Zurich Liability Act, which does not provide for claims against individual employees. Thus, her legal standing to appeal in criminal matters was not recognized.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted based on the simplified procedure for non-admissibility.
The decision states that court costs will not be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_853/2019
Urteil vom 19. August 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber Held.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 3013 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen,
vom 5. Juni 2019 (BK 19 147).
Erwägungen:
1. Am 1. Februar 2019 erstattete die Beschwerdeführerin Strafanzeige gegen Polizeibeamte, die eine andere Strafanzeige von ihr aufgenommen hatten und die anschliessend von der Staatsanwaltschaft Emmental nicht an die Hand genommen worden war. Auch in Bezug auf die zweite Strafanzeige verfügte die Staatsanwaltschaft am 19. März 2019 die Nichtanhandnahme. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die Vorinstanz ab, soweit sie darauf eintrat.
Die Beschwerdeführerin gelangt an das Bundesgericht.
2. In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Meinung der Beschwerde führenden Partei gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
Der Privatklägerschaft wird ein rechtlich geschütztes Interesse an der Beschwerde zuerkannt, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG).
3. Die Eingabe genügt nicht den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Die Beschwerdeführerin setzt sich weder mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, noch äussert sie sich zu ihrer Beschwerdelegitimation als Privatklägerin, die vorliegend auch nicht gegeben ist. Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche der Beschwerdeführerin gegen die beschuldigten Polizeibeamten beurteilen sich nach dem Haftungsgesetz des Kantons Zürich vom 14. September 1969 (vgl. § 6 Abs. 1 i.V.m. § 1 Abs. 1 HG/ZH [LS 170.1]) und sind damit öffentlich-rechtlicher Natur. Der geschädigten Person steht kein Anspruch gegen die Angestellten zu (§ 6 Abs. 4 HG/ZH). Die Beschwerdeführerin ist deshalb vorliegend zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert.
4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. August 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Held