Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_843/2013 KI-generiert

Speeding Conviction and Inadmissible Appeal on Intent

Geschäftsnummer 6B_843/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who was found guilty by the cantonal court of exceeding the speed limit in an urban area, resulting in a fine and a possible alternative of a two-day imprisonment. The individual contested the fairness of the radar speed enforcement and argued that he did not have explicit intent to exceed the speed limit. However, the higher court ruled that this new claim was inadmissible because it was not raised in previous proceedings, and thus, the appeal was not accepted for consideration. Additionally, a request for free legal assistance was denied based on the lack of prospects for success in the appeal. The court also imposed court costs on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Speeding Conviction and Inadmissible Appeal on Intent: The individual contested the fairness of the radar speed enforcement and argued that he did not have explicit intent to exceed the speed limit. However, the higher court ruled that this new claim was inadmissible because it was not raised in previous proceedings, and thus, the appeal was not accepted for consideration. Additionally, a request for free legal assistance was denied based on the lack of prospects for success in the appeal. The court also imposed court costs on the individual.

Schlagwörter

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Verletzung von Verkehrsregeln Geschwindigkeitsbusse unentgeltliche Rechtspflege neues rechtliches Vorbringen ordentliches Verfahren Verletzung des Beschleunigungsgebots strafbare Handlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 BGG

This article was cited in the dispositive to dismiss the request for legal aid.

Art. 65 Abs. 2 BGG

This article was cited in the reasoning section describing the cost assessment, but not explicitly in the final numbered orders (dispositive). Therefore, based strictly on the rule, it should not be included unless it was in the dispositive. Since the prompt requires inclusion ONLY if cited in final orders, and Art. 65 Abs. 2 is only mentioned in Erwägung 2 leading up to the dispositive on costs, it is excluded in favor of only the articles literally in points 1-4.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article was cited in the dispositive to impose the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_843/2013

Urteil vom 18. September 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn , Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Verletzung von Verkehrsregeln,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 12. August 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Solothurn verurteilte den Beschwerdeführer am 12. August 2013 wegen Überschreitens der innerorts geltenden Höchstgeschwindigkeit zu einer Busse von Fr. 120.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Tagen. Während der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren die Radarkontrolle als unfair und die Bestrafung eines einfachen Bürgers, der nicht Diplomat ist, als ungerecht bezeichnete (angefochtenes Urteil S. 4 E. 2), bestreitet er vor Bundesgericht, einen expliziten Vorsatz, die Geschwindigkeit zu überschreiten, gehabt zu haben. Zu dieser neuen Behauptung wurde er nicht erst durch den angefochtenen Entscheid veranlasst, weshalb das Vorbringen unzulässig ist ( Art. 99 Abs. 1 BGG ). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers, der nur die AHV bezieht (angefochtenes Urteil S. 5 E. 4), ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: C. Monn