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6B_841/2024 KI-generiert

Withdrawal of Appeal in Case Involving Exploitation of Distressed Situation and Health Act Violations

Geschäftsnummer 6B_841/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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Withdrawal of Appeal in Case Involving Exploitation of Distressed Situation and Health Act Violations The situation involved an appellant who filed an appeal against a cantonal court judgment regarding convictions for multiple exploitation of a distressed situation (Art. 193 SCC) and repeated violations of the Cantonal Health Act, claiming a violation of the principle of accusation. The appellant sought to overturn the conviction and subsequent civil claim, and initially requested suspensive effect, which was granted by the court. However, the appellant subsequently withdrew the appeal, leading the Federal Court, through the instructing judge, to dismiss the proceedings as settled in accordance with Article 32(2) BGG. Consequently, the appellant was ordered to pay court costs of CHF 300, as the withdrawal generally renders the party as unsuccessful, and costs were incurred due to the decision on the request for suspensive effect (Art. 66(3) BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 193 StGB, Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 71 BGG, Art. 73 BZP, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 3 BGG; Withdrawal of Appeal in Case Involving Exploitation of Distressed Situation and Health Act Violations: 193 SCC) and repeated violations of the Cantonal Health Act, claiming a violation of the principle of accusation. The appellant sought to overturn the conviction and subsequent civil claim, and initially requested suspensive effect, which was granted by the court. However, the appellant subsequently withdrew the appeal, leading the Federal Court, through the instructing judge, to dismiss the proceedings as settled in accordance with Article 32(2) BGG. Consequently, the appellant was ordered to pay court costs of CHF 300, as the withdrawal generally renders the party as unsuccessful, and costs were incurred due to the decision on the request for suspensive effect (Art. 66(3) BGG).

Schlagwörter

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Mehrfache Ausnützung einer Notlage Widerhandlung gegen das Gesundheitsgesetz Rückzug der Zivilklage Entzug der aufschiebenden Wirkung Wirkungen des Urteils Gesundheitsbezogene Angaben Leitverfahren Zahlungsbefehl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

Used to dismiss the proceedings due to the withdrawal of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Cited as the general rule for imposing court costs on the losing party (the appellant who withdrew).

Art. 66 Abs. 2 BGG

Cited when reasoning that costs may be waived in cases of settlement/withdrawal, but ultimately not applied fully.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Used to impose court costs on the appellant who caused them by withdrawing the appeal.

Art. 71 BGG

Used in conjunction with Art. 73 BZP for dismissing the proceedings following withdrawal.

Art. 73 BZP

Used in conjunction with Art. 71 BGG for dismissing the proceedings following withdrawal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_841/2024

Verfügung vom 25. Februar 2025

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Felten, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Bianchi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Simon Epprecht,

Beschwerdeführer,

*gegen*

1. Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell I.Rh., Unteres Ziel 20, 9050 Appenzell,

2. B.________,

handelnd durch C.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Brasey,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Mehrfache Ausnützung einer Notlage; Widerhandlung gegen das Gesundheitsgesetz; Verletzung des Anklageprinzips; Rückzug

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Appenzell I.Rh., Abteilung Zivil- und Strafgericht, vom 16. Januar 2024 (K 6-2023).

Erwägungen:

1. A.________ erhob mit Eingabe vom 17. Oktober 2024 Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden vom 16. Januar 2024. Er beantragte, das Urteil des Kantonsgerichts sei im Schuldpunkt aufzuheben, er sei vom Vorwurf der mehrfachen Ausnützung einer Notlage im Sinne von

Art. 193 StGB

sowie vom Vorwurf der mehrfachen Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz freizusprechen und die Zivilforderung sei abzuweisen. Der Beschwerdeführer ersuchte um aufschiebende Wirkung.

Mit Verfügung vom 9. Dezember 2024 wurde das Gesuch um aufschiebende Wirkung gutgeheissen. Die Beschwerde wurde mit Schreiben vom 24. Februar 2025 zurückgezogen.

2. Zufolge des Rückzugs der Beschwerde ist das Verfahren in Anwendung von

Art. 32 Abs. 2 BGG

durch den Instruktionsrichter als Einzelrichter als erledigt abzuschreiben (

Art. 71 BGG

i.V.m.

Art. 73 BZP

).

Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

). Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht (

Art. 66 Abs. 3 BGG

), wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten ganz oder teilweise verzichtet werden kann, wenn ein Fall durch Abstandserklärung erledigt wird (

Art. 66 Abs. 2 BGG

). Wer eine Beschwerde zurückzieht, ist in der Regel, vorbehältlich besonderer Umstände, die hier nicht gegeben sind, als unterliegende Partei zu betrachten. Da über das Gesuch um aufschiebende Wirkung zu entscheiden war, rechtfertigt es sich nicht, auf die Erhebung von Gerichtskosten gänzlich zu verzichten. In Anwendung von

Art. 66 Abs. 3 BGG

sind diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

Demnach verfügt der Einzelrichter:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2. Dem Beschwerdeführer werden Gerichtskosten von Fr. 300.-- auferlegt.

3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Kantonsgericht Appenzell I.Rh., Abteilung Zivil- und Strafgericht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Februar 2025

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: von Felten

Die Gerichtsschreiberin: Bianchi