Appeal Dismissed for Failure to Address Lower Court's Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a decision from the Cantonal Court of Lucerne, which rejected the individual's appeals due to non-compliance with time limits and insufficient reasoning. The Federal Tribunal reviewed the matter, focusing solely on whether the Cantonal Court's refusal to consider the appeals was unjustified. However, the individual failed to provide any justification in their complaint regarding how the Cantonal Court may have violated the law, leading the Federal Tribunal to determine that it could not proceed with the complaint. Consequently, the court chose not to impose any legal costs in this instance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Address Lower Court's Reasoning: The Federal Tribunal reviewed the matter, focusing solely on whether the Cantonal Court's refusal to consider the appeals was unjustified. However, the individual failed to provide any justification in their complaint regarding how the Cantonal Court may have violated the law, leading the Federal Tribunal to determine that it could not proceed with the complaint. Consequently, the court chose not to impose any legal costs in this instance.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings based on this procedural article because it failed to meet the required statement of reasons.
Used to dispense with the imposition of court costs in the operative part.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_840/2018
Urteil vom 14. September 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ungültigkeit der Einsprache; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 4. Juli 2018 (2N 18 79 / 2N 18 80).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
2. Das Kantonsgericht Luzern trat am 4. Juli 2018 auf die Beschwerden der Beschwerdeführerin mangels Fristwahrung und hinreichender Begründung nicht ein. Vor Bundesgericht kann es damit nur um die Frage gehen, ob auf die Beschwerden zu Unrecht nicht eingetreten wurde. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin jedoch mit keinem Wort. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, inwiefern das Kantonsgericht mit der Verfügung vom 4. Juli 2018 gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Ebenso wenig ergibt sich daraus, inwieweit die gestützt auf Art. 428 Abs. 1 StPO erfolgte Kostenauflage von Fr. 100.-- bundesrechtswidrig sein soll. Die Beschwerde erfüllt die gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. September 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill