Appeal Inadmissible Due to Untimeliness (SCC Suspended Sentence Execution)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision made by the Cantonal Court concerning the enforcement of a suspended sentence under a specific legal provision. The individual submitted the complaint to the Federal Court after the deadline for filing had passed, resulting in the court rejecting the complaint as late. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the perceived lack of merit in the case due to its untimeliness, and the individual was ordered to pay court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 63b Abs. 2 StGB, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Inadmissible Due to Untimeliness (SCC Suspended Sentence Execution): The individual submitted the complaint to the Federal Court after the deadline for filing had passed, resulting in the court rejecting the complaint as late. Additionally, the request for free legal assistance was denied due to the perceived lack of merit in the case due to its untimeliness, and the individual was ordered to pay court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision due to tardiness.
The request for legal aid was rejected based on this provision.
The court took the financial situation of the appellant into account when setting the court fee.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_832/2010
Urteil vom 7. Oktober 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vollzug einer nach Art. 63b Abs. 2 StGB aufgeschobenen Strafe,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern, II. Kammer, vom 6. August 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 30. August 2010 (Montag) ausgehändigt. Die Beschwerdefrist lief folglich am 29. September 2010 (Mittwoch) ab. Der Beschwerdeführer hat seine Eingabe ans Bundesgericht indessen erst am 30. September 2010 zur Post gegeben. Die Eingabe ist verspätet. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren in Anbetracht der verspäteten Beschwerde aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, II. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Oktober 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn