Dismissal of Appeal for Failure to Meet Procedural Justification Requirements Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual contesting a decision by the Cantonal Court of Schwyz, which declined to proceed on a complaint against a non-prosecution order issued by the Schwyz Prosecutor's Office. The initial complaint, regarding allegations including attempted simple assault, did not meet the procedural requirements set out in Articles 385 and 396 of the Swiss Code of Criminal Procedure, as it failed to provide adequate reasons in line with legal standards. Despite being given an additional deadline, the complainant did not submit a satisfactory appeal, prompting the Cantonal Court to dismiss the case, which the individual then unsuccessfully challenged at the Federal level, focusing improperly on the substance rather than the procedural adequacy of his complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 385 Abs. 1 StPO, Art. 385 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Meet Procedural Justification Requirements Upheld: The initial complaint, regarding allegations including attempted simple assault, did not meet the procedural requirements set out in Articles 385 and 396 of the Swiss Code of Criminal Procedure, as it failed to provide adequate reasons in line with legal standards. Despite being given an additional deadline, the complainant did not submit a satisfactory appeal, prompting the Cantonal Court to dismiss the case, which the individual then unsuccessfully challenged at the Federal level, focusing improperly on the substance rather than the procedural adequacy of his complaint.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-admission (Nichteintreten) due to a lack of proper reasoning.
The decision dispensed with levying costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_830/2021
Urteil vom 12. Juli 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Postfach 1201, 6431 Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (versuchte einfache Körperverletzung etc.); Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz, Kantonsgerichtspräsident, vom 8. Juni 2021 (BEK 2021 36).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht Schwyz trat am 8. Juni 2021 auf eine Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 11. März 2021 nicht ein, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 396 Abs. 1 und Art. 385 Abs. 1 StPO nicht genügte und der Beschwerdeführer auch innert der ihm angesetzten Nachfrist keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Beschwerdeschrift einreichte ( Art. 385 Abs. 2 StPO ).
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.
3. Vorliegend kann es nur um die Frage gehen, ob die kantonale Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügte und ob die Vorinstanz darauf zu Unrecht nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer setzt sich damit sowie mit den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 und 2 StPO an die Beschwerdebegründung nicht auseinander. Stattdessen äussert er sich zur materiellen Seite der Angelegenheit, die nicht Verfahrensgegenstand bildet und womit sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Aus seiner Beschwerde ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Nichteintretensverfügung geltendes Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, Kantonsgerichtspräsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Juli 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill