Appeal Timeliness and Admissibility in Traffic Violation Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint concerning a simple violation of traffic rules, specifically addressing the validity of an appeal against a previous ruling made by a cantonal court. The complaint was filed after a decision from the cantonal court was communicated to the appellant, who subsequently submitted the complaint beyond the required deadline for appeal. Consequently, the court determined that the complaint was inadmissible due to its late submission and imposed court costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Timeliness and Admissibility in Traffic Violation Case: The complaint was filed after a decision from the cantonal court was communicated to the appellant, who subsequently submitted the complaint beyond the required deadline for appeal. Consequently, the court determined that the complaint was inadmissible due to its late submission and imposed court costs on the appellant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed as time-barred under this procedural provision.
The costs of the federal procedure were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_824/2010
Urteil vom 4. Oktober 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Ulrich,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einfache Verletzung von Verkehrsregeln (Gültigkeit der Einsprache),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, vom 24. August 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer gemäss Empfangsbestätigung am 30. August 2010 (Montag) zugestellt (ebenso Beschwerde S. 2 Ziff. I/1). Die Frist zur Einreichung der Beschwerde lief folglich am 29. September 2010 (Mittwoch) ab. Die Beschwerdeschrift wurde indessen erst am 30. September 2010 der Post übergeben. Sie ist verspätet. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Oktober 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn