Federal Supreme Court Refuses Appeal on Untimely Cost Advance Payment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision by a cantonal court regarding the authorization to initiate criminal proceedings. The complaint was dismissed due to the failure of the complainant to provide a timely advance on costs. The court noted that the complainant was familiar with the procedural requirements and had previously been informed about the possibility of requesting free legal assistance. The complainant's failure to adequately address the court's rationale in the appeal led to the rejection of the complaint on procedural grounds, and costs were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 7 BV, Art. 49 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal on Untimely Cost Advance Payment: The complaint was dismissed due to the failure of the complainant to provide a timely advance on costs. The court noted that the complainant was familiar with the procedural requirements and had previously been informed about the possibility of requesting free legal assistance. The complainant's failure to adequately address the court's rationale in the appeal led to the rejection of the complaint on procedural grounds, and costs were imposed on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained based on this procedural provision concerning simplified proceedings.
The court imposed the judicial costs on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_82/2008
Urteil vom 8. Februar 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell I.Rh., Unteres Ziel 20, 9050 Appenzell,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden, Kommission für Entscheide in Strafsachen, vom 21. Januar 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Entscheid wurde auf ein Begehren des Beschwerdeführers mangels rechtzeitiger Leistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten. Die Vorinstanz stellte unter anderem fest, dem Beschwerdeführer seien aufgrund einiger Verfahren vor ihr der Verfahrensablauf und die Möglichkeit, ein formelles Gesuch um unentgeltliche Prozessführung zu stellen, wie auch die formellen Anforderungen daran bekannt (angefochtener Entscheid S. 3 E. 4 am Ende). Mit dieser für den Ausgang der Sache massgebenden Erwägung der Vorinstanz befasst sich der Beschwerdeführer nicht. Insbesondere haben Art. 7 BV und Art. 49 BGG mit der zitierten Erwägung nichts zu tun. Die Beschwerde genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden, Kommission für Entscheide in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Februar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn