Complainant v. Extraordinary Federal Prosecutor et al.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed legal actions against a federal prosecutor and three federal criminal judges following criminal complaints dated April 21 and June 30, 2017. The appointed extraordinary federal prosecutor decided not to pursue the investigations as sought by the complainant and issued decisions on March 2, 2020. The complainant appealed these decisions, but the Federal Criminal Court's Complaint Chamber dismissed the appeals on March 12, 2020. Subsequently, the complainant submitted two appeals to the Swiss Federal Tribunal, which combined the cases 6B_819/2020 and 6B_820/2020 for review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 79 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Extraordinary Federal Prosecutor et al: The appointed extraordinary federal prosecutor decided not to pursue the investigations as sought by the complainant and issued decisions on March 2, 2020. The complainant appealed these decisions, but the Federal Criminal Court's Complaint Chamber dismissed the appeals on March 12, 2020. Subsequently, the complainant submitted two appeals to the Swiss Federal Tribunal, which combined the cases 6B_819/2020 and 6B_820/2020 for review.
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KI-generiertUsed as the procedural basis for the decision not to enter upon the appeals.
Used to dispense with imposing costs in the decision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_819/2020 und 6B_820/2020
Urteil vom 9. Juli 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesanwaltschaft, B.________, a.o. Staatsanwalt des Bundes,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahmeverfügungen; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Beschlüsse des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer,
vom 12. März 2020 (BB.2020.57 und BB.2020.58).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Nach Strafanzeigen vom 21. April und 30. Juni 2017 gegen die fallführende Staatsanwältin des Bundes, einen Bundesanwalt sowie drei Bundesstrafrichter nahm der eingesetzte a.o. Staatsanwalt des Bundes die vom Beschwerdeführer angestrebten Strafuntersuchungen mit Verfügungen vom 2. März 2020 nicht an die Hand. Die dagegen erhobenen Beschwerden wies die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit zwei Beschlüssen vom 12. März 2020 ab, soweit sie darauf eintrat.
Der Beschwerdeführer wendet sich mit zwei Beschwerden ans Bundesgericht.
2. Die zusammenhängenden Verfahren 6B_819/2020 und 6B_820/2020 sind zu vereinigen.
3. Mit hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen sind Beschwerden ans Bundesgericht gegen Entscheide der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unzulässig ( Art. 79 BGG ). Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts wies den Beschwerdeführer in den Rechtsmittelbelehrungen ihrer Beschlüsse vom 12. März 2020 auf diese Rechtslage hin. Subsidiäre Verfassungsbeschwerden fallen ebenfalls nicht in Betracht, da diese gemäss Art. 113 BGG einzig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen gegeben sind. Auf die Beschwerden ist folglich im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG )
Demnach erkennt der Präsident:
1. Die Verfahren 6B_819/2020 und 6B_820/2020 werden vereinigt.
2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Juli 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill