Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Untimely Filing Excuse
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as X, who filed a complaint against a decision by the Basel-Stadt criminal court on May 21, 2019. The complaint was dismissed by the Appellationsgericht Basel-Stadt on June 19, 2019, due to a lack of substantiation, under Article 385 paragraph 2 of the Swiss Code of Criminal Procedure. The court pointed out that X's complaint failed to provide justification, only confirming the delay in appeal submission, and emphasizing that court deadlines cannot be extended simply with an apology. X's subsequent appeal, termed as "objection" or "appeal," was forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The appeal aimed to challenge the Appellationsgericht's refusal to enter into the complaint. However, X did not demonstrate how the Appellationsgericht's refusal to consider the complaint was legally incorrect according to Article 42 paragraph 2 of the Federal Supreme Court Act.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 385 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Untimely Filing Excuse: The complaint was dismissed by the Appellationsgericht Basel-Stadt on June 19, 2019, due to a lack of substantiation, under Article 385 paragraph 2 of the Swiss Code of Criminal Procedure. The court pointed out that X's complaint failed to provide justification, only confirming the delay in appeal submission, and emphasizing that court deadlines cannot be extended simply with an apology. X's subsequent appeal, termed as "objection" or "appeal," was forwarded to the Swiss Federal Tribunal. The appeal aimed to challenge the Appellationsgericht's refusal to enter into the complaint. However, X did not demonstrate how the Appellationsgericht's refusal to consider the complaint was legally incorrect according to Article 42 paragraph 2 of the Federal Supreme Court Act.
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KI-generiertUsed by the President to declare that the appeal will not be entered upon due to insufficient grounds.
Cited in the final order regarding the waiver of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_815/2019
Urteil vom 15. August 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verspätete Einsprache; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts Basel-Stadt, Präsidentin,
vom 19. Juni 2019 (BES.2019.116).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. X.________ erhob gegen eine Verfügung des Strafgerichts Basel-Stadt vom 21. Mai 2019 Beschwerde, auf welche das Appellationsgericht Basel-Stadt mit Verfügung vom 19. Juni 2019 zufolge fehlender Begründung gestützt auf Art. 385 Abs. 2 StPO nicht eintrat. Zur Begründung führte es aus, X.________ sei schon in der Verfügung vom 4. Juni 2019 dargelegt worden, dass sich eine Beschwerde ausschliesslich auf die Verspätung der Einsprache beziehen könne. Hierzu bringe er keinerlei Begründung vor, sondern bestätige die Verspätung. Gerichtliche Fristen könnten mit einer Enschuldigung nicht wiederhergestellt werden.
Die dagegen gerichtete als "Widerspruch" bzw. "Einspruch" bezeichnete Beschwerde hat das Appelllationsgericht Basel-Stadt zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
3. Es kann vorliegend nur um die Frage gehen, ob das Appellationsgericht auf die Beschwerde zu Unrecht nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer vermag indessen nicht nachvollziehbar aufzuzeigen, dass das Appellationsgericht Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt hätte, als es auf die Beschwerde nicht eintrat. Er legt insbesondere in keiner Weise dar, inwiefern die Begründung des Appellationsgerichts, die zum Nichteintreten auf die Beschwerde führte, bzw. die Verfügung des Appellationsgerichts selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht Basel-Stadt, Präsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. August 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill