Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_808/2014 KI-generiert

Appellant's Attempted Revision and Recusal Application Dismissed Due to Abusive Filings

Geschäftsnummer 6B_808/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a defendant, previously sentenced to a 36-month prison term, sought to appeal the ruling by the Zurich Cantonal Court. He filed a request for revision in June 2014, which was deemed excessive and inappropriate by the court, prompting the court to give him an opportunity to amend his submission. However, the defendant persisted with derogatory remarks about the judiciary in his revised request. Consequently, on July 18, 2014, the court rejected his revision application and also denied a request for release from custody, stating that the original sentence remained enforceable and that he had not yet reached the criteria for conditional release. The defendant subsequently escalated the matter to the Federal Tribunal, asking for the original judgment to be overturned and for his release from prison.

Legislator-Regeste

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Art. 34 Abs 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appellant's Attempted Revision and Recusal Application Dismissed Due to Abusive Filings: He filed a request for revision in June 2014, which was deemed excessive and inappropriate by the court, prompting the court to give him an opportunity to amend his submission. However, the defendant persisted with derogatory remarks about the judiciary in his revised request. Consequently, on July 18, 2014, the court rejected his revision application and also denied a request for release from custody, stating that the original sentence remained enforceable and that he had not yet reached the criteria for conditional release. The defendant subsequently escalated the matter to the Federal Tribunal, asking for the original judgment to be overturned and for his release from prison.

Schlagwörter

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Revision Revision des Strafurteils verspätetes Ausstandsbegehren missbräuchliche Kündigung Ehrverletzungsverfahren Strafantrag Nichtigkeitsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare that the appeal cannot be heard due to inadequate grounds for appeal.

Art. 34 Abs 1 BGG

Cited in the reasoning for dismissing the request for recusal, although the actual order was simply not to enter the matter.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the appellant's financial situation into account when determining the amount of costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_808/2014

Urteil vom 26. September 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer , Postfach 2401, 8021 Zürich 1,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Revision,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 18. Juli 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 23. August 2012 zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten. Der Entscheid ist rechtskräftig.

Am 4. bzw. 13. Juni 2014 stellte der Beschwerdeführer ein Revisionsgesuch. Am 1. Juli 2014 setzte ihm das Obergericht Frist an, um sein teilweise weitschweifiges und ungebührliches Gesuch ("Niveau eines Nazi-Gerichts (s. Freisler Niveau) ") zu überarbeiten, ansonsten auf die Revision nicht eingetreten werde. Innert Frist hielt der Beschwerdeführer ausdrücklich an seinen ungebührlichen Äusserungen fest und ergänzte sie noch ("Zürcher Justiz ... beweisbar kriminell, völlig versift, versaut und verkorrumpiert"). Am 18. Juli 2014 trat das Obergericht auf das Revisionsgesuch nicht ein. Gleichzeitig wies es ein Haftentlassungsgesuch ab, da das Urteil vom 23. August 2012 nach wie vor vollstreckbar und der Termin für eine bedingte Entlassung noch nicht eingetreten seien.

Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Obergerichts vom 23. August 2012 sei aufzuheben (Antrag 1). Er sei aus der Haft zu entlassen (Antrag 2).

2. Der Beschwerdeführer stellt ein Ausstandsgesuch gegen alle Bundesrichter (Beschwerde S. 2/3 Ziff. 9). Der Umstand, dass das Bundesgericht viele Beschwerden abweisen muss (Beschwerde S. 2 Ziff. 6), stellt indessen keinen Ausstandsgrund im Sinne von Art. 34 Abs 1 BGG dar. Auf das Gesuch ist nicht einzutreten.

3. Die meisten Ausführungen der Beschwerde betreffen die Verurteilung selber, die nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist. Sachgerecht macht der Beschwerdeführer nur geltend, die Oberrichter hätten "äusserst mimosenhaft" reagiert (Beschwerde S. 5 Ziff. 5). Aus welchem rechtlichen Grund die Oberrichter indessen trotz der oben zitierten Verunglimpfungen hätten auf das Revisionsgesuch eintreten müssen, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Im Gegenteil wirft er dem Obergericht erneut "Arroganz und Zynismus, Perfidie, Dummheit und Überheblichkeit" vor (Beschwerde S. 5 Ziff. 11 und S. 7 Ziff. 4). Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Analog zum Verfahren 6B_624/2014 ist seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Kosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf das Ausstandsgesuch gegen alle Bundesrichter wird nicht eingetreten.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. September 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn