Federal Court Refuses Trespass Appeal Due to Unpaid Advance on Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the appellant faced charges of trespass and lodged a complaint against a decision made by a cantonal court. The federal court had previously set deadlines for the appellant to pay a required advance court fee, which were not met as he failed to collect the notifications sent to him. Consequently, due to the lack of payment and adherence to the prescribed procedures, the court decided not to proceed with the appeal, leading to a directive to impose court costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Court Refuses Trespass Appeal Due to Unpaid Advance on Costs: The federal court had previously set deadlines for the appellant to pay a required advance court fee, which were not met as he failed to collect the notifications sent to him. Consequently, due to the lack of payment and adherence to the prescribed procedures, the court decided not to proceed with the appeal, leading to a directive to impose court costs on the appellant.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be proceeded upon because the cost deposit was not paid.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_805/2015
Urteil vom 22. Oktober 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Hausfriedensbruch,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 29. Juni 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 25. August und 24. September 2015 eine Frist und die gesetzliche vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 8. Oktober 2015, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Er hat beide Verfügungen auf der Post nicht abgeholt. Da er damit rechnen musste, gelten sie als zugestellt. Im Übrigen wurden sie auch noch mit gewöhnlicher Post versandt. Der Kostenvorschuss ging auch innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Oktober 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn