Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_800/2019 KI-generiert

Refusal to Review Appeal for Lack of Substantiation and Standing

Geschäftsnummer 6B_800/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a legal dispute where an individual filed a criminal complaint for threats, which the Zurich See/Oberland public prosecutor's office decided not to pursue on May 10, 2019. Subsequently, the complainant's appeal against this decision was dismissed by the Zurich High Court on June 17, 2019. The complainant then brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, arguing the decision violated their legal rights. However, the complaint was deemed inadequate as it did not meet the necessary legal requirements for addressing the grounds of the appeal, and there was insufficient discussion on how the decision might affect any potential civil claims, resulting in the Federal Tribunal not proceeding with the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Refusal to Review Appeal for Lack of Substantiation and Standing: Subsequently, the complainant's appeal against this decision was dismissed by the Zurich High Court on June 17, 2019. The complainant then brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, arguing the decision violated their legal rights. However, the complaint was deemed inadequate as it did not meet the necessary legal requirements for addressing the grounds of the appeal, and there was insufficient discussion on how the decision might affect any potential civil claims, resulting in the Federal Tribunal not proceeding with the appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichtanhandnahme (Drohung) Nichteintreten Beschwerdelegitimation Parteistellung der Staatsanwaltschaft Zeugnisverweigerungsrecht Einrede der Verfassungswidrigkeit Verletzung der Begründungspflicht Normenkontrolle

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was dismissed without entering into the merits (non-entrée en matière) using the simplified procedure stipulated by this article.

Art. 66 al. 1 LTF

The decision orders the non-imposition of costs (keine Kosten erhoben).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_800/2019

Urteil vom 20. August 2019

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Drohung); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 17. Juni 2019 (UE190150-O/U/HEI).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland nahm am 10. Mai 2019 eine von der Beschwerdeführerin mit Strafantrag vom 9. Mai 2019 angestrebte Strafuntersuchung wegen Drohung nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 17. Juni 2019 ab, soweit es darauf eintrat.

Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht.

2. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).

3. Die Beschwerdeeingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss nicht auseinander. Ihre Ausführungen sind samt und sonders nicht sachbezogen. Aus ihrer Eingabe ergibt sich folglich nicht, inwiefern die Vorinstanz gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Darüber hinaus äussert sich die Beschwerdeführerin nicht dazu, inwieweit der angefochtene Beschluss sich auf allfällige Zivilforderungen auswirken und sie mithin als Privatklägerin gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert sein soll.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. August 2019

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill