Complainants v. Cantonal High Court (Security for Costs)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Regional Public Prosecutor's Office discontinued a criminal procedure involving allegations of threats, coercion, and defamation on March 23, 2018. The Bernese Court of Appeal subsequently did not consider an appeal against this decision on June 13, 2018, due to the failure to provide the required procedural cost security of CHF 1,500 within the stipulated timeframe. The appellants then submitted a document labeled as a "revision" to the Federal Court, which emphasized procedural requirements for filing appeals while expressing dissatisfaction with the outcome. The Federal Court assessed whether the lower court had justifiably not admitted the appeal but found that the appellants did not adequately articulate any legal violations in their complaint, leading to the conclusion that the appeal would not be entertained.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainants v. Cantonal High Court (Security for Costs): The Bernese Court of Appeal subsequently did not consider an appeal against this decision on June 13, 2018, due to the failure to provide the required procedural cost security of CHF 1,500 within the stipulated timeframe. The appellants then submitted a document labeled as a "revision" to the Federal Court, which emphasized procedural requirements for filing appeals while expressing dissatisfaction with the outcome. The Federal Court assessed whether the lower court had justifiably not admitted the appeal but found that the appellants did not adequately articulate any legal violations in their complaint, leading to the conclusion that the appeal would not be entertained.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it lacked proper substantiation, leading to a decision not to enter upon the appeal according to this procedural standard.
This provision was cited in the context of determining the amount of court costs, taking into account the financial situation of the appellants.
The provision was cited to order the appellants to bear the court costs jointly and severally.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_792/2018
Urteil vom 7. September 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
3. C.________ AG,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern.
Gegenstand
Nichtleistung der Prozesskostensicherheit innert Frist (Einstellung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 13. Juni 2018 (BK 18 141 + 142 + 153).
Erwägungen:
1. Am 23. März 2018 stellte die Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau das von den Beschwerdeführern angestrebte Strafverfahren wegen Drohung, Nötigung, übler Nachrede etc. ein.
Das Obergericht des Kantons Bern trat auf eine dagegen erhobene Beschwerde am 13. Juni 2018 nicht ein, weil die Prozesskostensicherheit von Fr. 1'500.-- nicht innert Frist geleistet wurde.
Die Beschwerdeführer wenden sich mit einer als "Revision" bezeichneten Eingabe an das Bundesgericht. Sie berufen sich auf Art. 121 ff. BGG .
2. Eine Revision gemäss Art. 121 ff. BGG richtet sich gegen Entscheide des Bundesgerichts. Die vorliegende Eingabe gegen den Beschluss des Obergerichts vom 13. Juni 2018 kann nur als Beschwerde in Strafsachen entgegengenommen werden.
3. Die Beschwerde in Strafsachen muss ein Begehren und eine Begründung enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei für die Rüge der Verletzung von Grundrechten qualifizierte Begründungsanforderungen gelten ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).
4. Das Bundesgericht kann sich vorliegend nur mit der Frage befassen, ob das Obergericht zu Unrecht nicht auf die Beschwerde eingetreten ist. Dazu sprechen sich die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe nicht aus. Sie äussern sich stattdessen zur materiellen Angelegenheit unter Einschluss des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Bern vom 21. März 2018 (vgl. Urteil 1B_213/2018 vom 30. April 2018). Aus ihrer Eingabe ergibt sich mithin nicht ansatzweise, inwiefern der angefochtene Beschluss vom 13. Juni 2018 gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Soweit die Beschwerdeführer eine "Dauerfehlbesetzung" insbesondere in Bezug auf die vorsitzende Oberrichterin rügen und eine Verletzung des Persönlichkeits- und Datenschutzes zu ihren Lasten geltend machen, genügen ihre Ausführungen den erhöhten Begründungsanforderungen nicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ). Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
5. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG ). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. September 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill