Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_789/2025 KI-generiert

Appeal Dismissed for Formal Insufficiency in Criminal Case

Geschäftsnummer 6B_789/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

Appeal Dismissed for Formal Insufficiency in Criminal Case The two appellants challenged a judgment by the Cantonal High Court, which convicted and sentenced them for multiple offenses including fraud, embezzlement, fraudulent conveyance (Pfändungsbetrug), and money laundering. However, their separate appeals to the Federal Supreme Court were deemed formally insufficient because each submission contained only a single sentence stating the intent to appeal, requesting a review, the annulment of the verdict, and a reassessment ("Innert gesetzter Frist möchte ich Beschwerde gegen das Urteil AS 23/002 des Obergerichts Obwalden einreichen und bitte um Überprüfung des Urteils und beantrage gleichzeitig die Aufhebung des Urteils und Neubewertung"). The Federal Supreme Court decided not to entertain the appeals, as the submissions utterly failed to meet the minimum requirements of Article 42 paras. 1 and 2 BGG, which mandates that legal briefs must contain specific prayers for relief and concise arguments explaining how the challenged act violates Swiss law, and since the appeal deadline had passed, no correction or supplement was possible.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Formal Insufficiency in Criminal Case: However, their separate appeals to the Federal Supreme Court were deemed formally insufficient because each submission contained only a single sentence stating the intent to appeal, requesting a review, the annulment of the verdict, and a reassessment ("Innert gesetzter Frist möchte ich Beschwerde gegen das Urteil AS 23/002 des Obergerichts Obwalden einreichen und bitte um Überprüfung des Urteils und beantrage gleichzeitig die Aufhebung des Urteils und Neubewertung"). The Federal Supreme Court decided not to entertain the appeals, as the submissions utterly failed to meet the minimum requirements of Article 42 paras. 1 and 2 BGG, which mandates that legal briefs must contain specific prayers for relief and concise arguments explaining how the challenged act violates Swiss law, and since the appeal deadline had passed, no correction or supplement was possible.

Schlagwörter

KI-generiert
Mehrfacher Betrug, Veruntreuung, Pfändungsbetrug, Geldwäscherei usw Nichteintreten Strafurteil Betrug Veruntreuung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids beschränkte Handlungsfähigkeit formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not allowed because the requirements for admissibility were not met, justifying the application of the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The dispositive explicitly states that no costs shall be levied.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_789/2025; 6B_790/2025

Urteil vom 18. September 2025

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

6B_789/2025

A.A.________,

Beschwerdeführerin,

6B_790/2025

B.A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staatsanwaltschaft des Kantons Obwalden, Postfach 1561, 6060 Sarnen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mehrfacher Betrug, Veruntreuung, Pfändungsbetrug, Geldwäscherei usw.; Nichteintreten,

Beschwerden gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Obwalden vom 21. November 2024 (AS 23/002).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1.

Das Obergericht des Kantons Obwalden verurteilte und bestrafte den Beschwerdeführer und die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 21. November 2024 wegen diverser Delikte. Die Beschwerdeführer wenden sich mit je separaten Eingaben an das Bundesgericht.

2.

Die Verfahren 6B_789/2025 und 6B_790/2025 sind zu vereinigen und zusammen zu behandeln.

3.

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletze.

4.

Die von den Beschwerdeführern gegen das vorinstanzliche Urteil vom 21. November 2024 erhobenen Beschwerden enthalten weder ein hinreichendes Begehren noch eine Begründung. Sie beschränken sich vielmehr jeweils auf den einen Satz: "Innert gesetzter Frist möchte ich Beschwerde gegen das Urteil AS 23/002 des Obergerichts Obwalden einreichen und bitte um Überprüfung des Urteils und beantrage gleichzeitig die Aufhebung des Urteils und Neubewertung". Die Beschwerden genügen damit den minimalen Anforderungen an eine Beschwerde gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht im Ansatz. Die Möglichkeit einer Beschwerdeergänzung bzw. -verbesserung entfällt, weil die Beschwerdefrist bereits abgelaufen ist. Auf die Beschwerden ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

5.

Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1.

Die Verfahren 6B_789/2025 und 6B_790/2025 werden vereinigt.

2.

Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3.

Es werden keine Kosten erhoben.

4.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2025

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill