Criminal complaint for defamation and abuse of office dismissed for lack of substantive allegations; appeal inadmissible under Art. 108 BGG for insufficient legal argumentation.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court declined to entertain the complainant's appeal and upheld the lower courts' decisions, meaning the criminal proceedings remain closed. The complainant had filed a criminal complaint for defamation and abuse of office against a former employer and the employer's brother-in-law, alleging they obstructed his personal and professional life, but the public prosecutor’s office declined to open an investigation, and the cantonal appellate court affirmed that decision. The Supreme Court found the appeal inadmissible for lack of a sufficiently substantiated legal argument, as required under Article 108 of the Federal Supreme Court Act (BGG), noting the complainant failed to provide concrete facts or show any violation of substantive criminal law (Article 95 BGG) regarding the alleged offenses. The court ordered the complainant to pay procedural costs of CHF 800.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 StGB, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Criminal complaint for defamation and abuse of office dismissed for lack of substantive allegations; appeal inadmissible under Art. 108 BGG for insufficient legal argumentation: The complainant had filed a criminal complaint for defamation and abuse of office against a former employer and the employer's brother-in-law, alleging they obstructed his personal and professional life, but the public prosecutor’s office declined to open an investigation, and the cantonal appellate court affirmed that decision. The Supreme Court found the appeal inadmissible for lack of a sufficiently substantiated legal argument, as required under Article 108 of the Federal Supreme Court Act (BGG), noting the complainant failed to provide concrete facts or show any violation of substantive criminal law (Article 95 BGG) regarding the alleged offenses. The court ordered the complainant to pay procedural costs of CHF 800.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in the dispositive as the legal standard for the appealability of the lower court's decision, which the complainant failed to show was violated.
Applied in the dispositive to declare the appeal inadmissible for lack of a sufficient legal argument, via the simplified procedure.
Used in the dispositive to impose court costs on the complainant as the losing party.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_788/2014
Urteil vom 30. September 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. Juli 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erstattete am 14. Dezember 2013 Strafanzeige wegen Verleumdung und Amtsmissbrauch gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber und dessen Schwager, der angeblich bei den Zürcher Behörden eine einflussreiche Stellung inne haben soll. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich nahm das Verfahren am 9. April 2014 nicht an die Hand. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 10. Juli 2014 ab.
Der Beschwerdeführer beantragt beim Bundesgericht, den obergerichtlichen Beschluss aufzuheben und das Strafverfahren an die Hand zu nehmen. Seit Jahren würden ihm seine Rechte nach und nach weggenommen. Er könne weder Verwandte und Freunde besuchen noch ins Ausland gehen, sich nicht weiterbilden oder sich eine Lebenspartnerin suchen. Dahinter stünden sein ehemaliger Chef und dessen ihm nicht näher bekannten Schwager, welche ihn aktuell daran hindern würden, eine Arbeitsstelle zu finden, indem sie Schlechtes über ihn berichteten.
2. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, die Staatsanwaltschaft habe die Untersuchung zu Recht nicht an die Hand genommen. Es liessen sich keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten erkennen. Der Beschwerdeführer mache weder zu den Vorwürfen der Verleumdung und des Amtsmissbrauchs noch zur Identität und Funktion des Schwagers seines ehemaligen Arbeitgebers substanziierte Angaben (angefochtener Entscheid, S. 5 f.). Auch aus der Eingabe des Beschwerdeführers vor Bundesgericht ergibt sich nichts, was auch nur einigermassen konkret und nachvollziehbar auf ein strafbares Verhalten der angeblich fehlbaren, zum Teil nicht näher bezeichneten Personen hindeuten würde. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Beschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 StGB verstossen könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, ohne dass geprüft werden müsste, ob die Voraussetzungen von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 erfüllt sind.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. September 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill