Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Non-Commencement of Criminal Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the public prosecutor's office of a Swiss canton regarding a decision to not pursue charges for alleged harassment, misuse of a telecommunications device, and threats. The cantonal high court rejected the complaint on August 13, 2013, citing insufficient justification. The individual subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, but their appeal did not meet the necessary substantiation requirements under the relevant legal framework, leading to the dismissal of their complaint and a decision to impose court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Non-Commencement of Criminal Proceedings: The cantonal high court rejected the complaint on August 13, 2013, citing insufficient justification. The individual subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, but their appeal did not meet the necessary substantiation requirements under the relevant legal framework, leading to the dismissal of their complaint and a decision to impose court costs on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed without entering into consideration of the merits based on the simplified procedure.
The appeal was rejected because its grounds did not meet the requirements set out in this article.
Used to dismiss the application for free legal aid.
Used to consider the financial situation of the appellant when setting the court costs.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_786/2013
Urteil vom 30. September 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug ,
An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme, Einstellung (Beschimpfung, Missbrauch einer Fernmeldeanlage, Drohung),
Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 13. August 2013.
Der Einzelrichter zieht min Erwägung:
1. Am 13. August 2013 trat das Obergericht des Kantons Zug auf eine Beschwerde nicht ein, weil sie nicht hinreichend begründet war. Mit den Begründungsanforderungen des kantonalen Rechtsmittels befasst sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vor Bundesgericht nicht. Diese genügt folglich den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, wonach anzugeben ist, inwieweit der angefochtene Entscheid nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen das Recht verstossen soll. Demgegenüber kann sich das Bundesgericht mit der materiellen Seite der Angelegenheit nicht befassen, weil sich die Vorinstanz dazu nicht geäussert hat. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin (vgl. act. 10 und 11) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. September 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn