Refusal to Review untimely Appeal regarding Refusal to Initiate Criminal Investigation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the complainant attempted to initiate a criminal investigation involving theft, property damage, and violation of document secrecy, but the Public Prosecutor's Office of Emmental-Oberaargau decided not to proceed with the investigation on April 9, 2019. Subsequently, the complainant appealed this decision, but the Higher Court of the Canton of Bern dismissed the appeal on May 29, 2019, due to its late submission. The complainant then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the previous decisions were wrongful, but failed to specifically address the procedural issue of the Higher Court not addressing the appeal, which was the only matter the Federal Tribunal could review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Refusal to Review untimely Appeal regarding Refusal to Initiate Criminal Investigation: Subsequently, the complainant appealed this decision, but the Higher Court of the Canton of Bern dismissed the appeal on May 29, 2019, due to its late submission. The complainant then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the previous decisions were wrongful, but failed to specifically address the procedural issue of the Higher Court not addressing the appeal, which was the only matter the Federal Tribunal could review.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal would not be entertained due to obvious shortcomings in the statement of reasons.
Used to decide that no costs would be levied in this instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_784/2019
Urteil vom 2. Juli 2019
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 3013 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Diebstahl etc.), Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 29. Mai 2019 (BK 19 253).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau nahm am 9. April 2019 die vom Beschwerdeführer angestrebte Strafuntersuchung wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Verletzung des Schriftengeheimnisses nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Bern trat mit Beschluss vom 29. Mai 2019 wegen Verspätung auf eine dagegen gerichtete Beschwerde nicht ein.
Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.
2. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Meinung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
3. Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur zur Frage äussern, ob das Obergericht auf die Beschwerde zu Unrecht nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vor Bundesgericht mit keinem Wort. Stattdessen äussert er sich zur materiellen Seite der Angelegenheit, mit der sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Juli 2019
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill