Federal Supreme Court Dismisses Inability-to-Pay Appeal Due to Lack of Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Federal Tribunal considered a complaint stemming from the refusal of an appellate court to hear a case due to the complainant's failure to pay a procedural deposit. The complainant argued financial hardship and claimed to be unable to pay, but did not demonstrate this to the appellate court. Consequently, the Federal Tribunal found that the complaint did not meet the necessary legal requirements for review, leading to its dismissal. Additionally, the tribunal addressed a request for legal aid, which was denied on the grounds that the claims were without merit. The complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Inability-to-Pay Appeal Due to Lack of Justification: The complainant argued financial hardship and claimed to be unable to pay, but did not demonstrate this to the appellate court. Consequently, the Federal Tribunal found that the complaint did not meet the necessary legal requirements for review, leading to its dismissal. Additionally, the tribunal addressed a request for legal aid, which was denied on the grounds that the claims were without merit. The complainant was ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not proceeded upon (nicht einzutreten) according to the simplified procedure based on this article.
Lack of compliance with the requirement for a reasoned application was cited as a reason for non-admission in the reasoning leading to the dispositive.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_784/2016
Urteil vom 31. August 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsverfügung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 9. Juni 2016.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Vorinstanz trat am 9. Juni 2016 auf eine Beschwerde nicht ein, weil der Beschwerdeführer die Prozesskaution nicht bezahlt hatte. Soweit überhaupt verständlich, macht er vor Bundesgericht u.a. geltend, "zahlungsunfähig gegenüber diesen gesetzeslosen Machenschaften" zu sein. Indessen behauptet er selber nicht, das Obergericht auf seine angeblich schlechte finanzielle Lage aufmerksam gemacht und sie nachgewiesen zu haben. Folglich ist von vornherein nicht ersichtlich, inwieweit der angefochtene Entscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer Begründung, die der Vorschrift von Art. 42 Abs. 2 BGG genügt, im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Nachdem von ihm ein Kostenvorschuss verlangt wurde, macht er im Wesentlichen geltend, "er könne auf diese Zahlung nicht eingehen", er habe "schon genügend Gerichtskosten bezahlt" und er sei "nicht bereit" und/oder "nicht in der Lage", "für solche ungelöste Probleme anderer zu bezahlen" (act. 8). Soweit diese Eingabe ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sein soll, ist es abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. August 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill