Federal Supreme Court Appeal Forfeiture Due to Unpaid Advance on Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint filed by an individual related to the non-initiation of criminal proceedings concerning document forgery and similar charges. The complaint was directed against the decision of a Cantonal Court. The Federal Tribunal required the complainant to pay a cost advance, which was not submitted by the deadline set by the court. Consequently, the court decided not to consider the complaint further for failure to comply with procedural requirements, and the complainant was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Appeal Forfeiture Due to Unpaid Advance on Costs: The complaint was directed against the decision of a Cantonal Court. The Federal Tribunal required the complainant to pay a cost advance, which was not submitted by the deadline set by the court. Consequently, the court decided not to consider the complaint further for failure to comply with procedural requirements, and the complainant was ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded with because the cost advance was not paid, applying the procedure set out in this article.
The court costs were imposed on the appellant in the operative part.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_784/2015
Urteil vom 28. September 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Dokumentenfälschung usw.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 2. Juni 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. In Anwendung von Art. 62 BGG wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 17. August 2015 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 1. September 2015 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. September 2015 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 22. September 2015 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Mit Schreiben vom 5. September 2015 (Eingang beim Bundesgericht am 10. September 2015) führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, das Bundesgericht habe seines Erachtens kein Anrecht, erneut einen Kostenvorschuss einzuverlangen (act. 10). Das Bundesgericht teilte ihm am 10. September 2015 mit, seine Eingabe geprüft zu haben und am Kostenvorschuss festzuhalten. Es wies ihn darauf hin, dass er zu dessen Bezahlung bis zum 22. September 2015 Zeit habe (act. 12). Der Kostenvorschuss ging innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. September 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill