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6B_771/2013 KI-generiert

Failure to Appear for Interrogation Justifies Termination of Appeal against Penalty Order

Geschäftsnummer 6B_771/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against the decision of the Appenzell Ausserrhoden Cantonal Court, which denied a challenge to the prosecution's decision to discontinue proceedings due to the complainant's failure to appear for a hearing despite being summoned. The complainant focused solely on the substance of the case in their appeals to the Federal Court, which ruled that the appeal lacked a valid basis for consideration as it did not address the relevant issues of the prior ruling. Additionally, the request for legal aid was denied on the grounds that the legal claims were deemed hopeless, and the costs were assigned to the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Failure to Appear for Interrogation Justifies Termination of Appeal against Penalty Order: The complainant focused solely on the substance of the case in their appeals to the Federal Court, which ruled that the appeal lacked a valid basis for consideration as it did not address the relevant issues of the prior ruling. Additionally, the request for legal aid was denied on the grounds that the legal claims were deemed hopeless, and the costs were assigned to the complainant.

Schlagwörter

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einfache Körperverletzung Verletzung der Begründungspflicht Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege strafrechtliche Sanktion Körperverletzung Haftstrafe Vorführung vor der Behörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal would not be entertained due to lack of proper grounds (simplified procedure).

Art. 64 BGG

Used to dismiss the request for legal aid because the claims appeared hopeless.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to take the appellant's financial situation into account when determining the amount of court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_771/2013

Urteil vom 9. Oktober 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell A.Rh. , Schützenstrasse 1A, 9100 Herisau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

einfache Körperverletzung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden, 1. Abteilung, vom 1. Juli 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht von Appenzell Ausserrhoden wies am 1. Juli 2013 eine Beschwerde ab, die sich dagegen richtete, dass die Staatsanwaltschaft ein Einspracheverfahren gegen einen Strafbefehl einstellte, weil der Beschwerdeführer trotz Vorladung zu einer Einvernahme unentschuldigt nicht erschienen war. In seiner Eingabe vor Bundesgericht äussert sich der Beschwerdeführer nur zur materiellen Seite des Falles, die nicht Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids war. Weil die Begründung einer Beschwerde in derselben enthalten sein muss, ist der Hinweis auf andere Schreiben und Unterlagen unzulässig. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dieser verweist auf die Veranlagungsverfügung der Steuerverwaltung für 2012. Daraus ergibt sich, dass er ein steuerbares Einkommen von Fr. 6'500.-- und kein Vermögen aufweist. Das Vorbringen ist als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegenzunehmen. Dieses ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht von Appenzell Ausserrhoden, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Oktober 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn