Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Standing by Injured Party
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding the dismissal of a criminal charge related to mismanagement and failure to maintain proper accounting records. The complaint was directed against a decision made by the prosecution chamber of St. Gallen, which ruled that the case would not proceed. The appellant, who was affected by the alleged misconduct, attempted to appeal the decision but was found to lack the necessary legal standing, as only certain parties, specifically victims under the Victim Assistance Act, are entitled to appeal in such matters. Consequently, the court decided not to entertain the appeal and imposed costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Standing by Injured Party: The complaint was directed against a decision made by the prosecution chamber of St. Gallen, which ruled that the case would not proceed. The appellant, who was affected by the alleged misconduct, attempted to appeal the decision but was found to lack the necessary legal standing, as only certain parties, specifically victims under the Victim Assistance Act, are entitled to appeal in such matters. Consequently, the court decided not to entertain the appeal and imposed costs on the appellant.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be entertained (Nichteintreten) due to simplified procedure.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_766/2007
Urteil vom 19. Dezember 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Speck,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafklage (Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung),
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 26. September 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafklage wegen Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung nicht eingetreten und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurde. Zur Beschwerde sind indessen nur das Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes und der Privatstrafkläger legitimiert, nicht aber der bloss Geschädigte ( Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG ; BGE 133 IV 228 ). Dies gilt auch, wenn dem Geschädigten die Gerichtskosten und eine Parteientschädigung auferlegt wurden, und er geltend macht, die Feststellung, der Angeschuldigte habe sich nicht strafbar gemacht, werde in einem Schadenersatzverfahren "nicht hilfreich" sein (Beschwerde S. 3 Ziff. 4). Diese Vorbringen vermögen kein rechtlich geschütztes Interesse an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen Entscheids im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG zu begründen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Dezember 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: