Appeal Inadmissible for Failure to Pay Procedural Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the Public Prosecutor's Office of a Swiss canton regarding the imposition of community service as an alternative to imprisonment for unpaid fines. The individual was given a deadline to pay a court fee in order for the Swiss Federal Tribunal to process the appeal but failed to make the payment by the specified date. After not complying even after being granted an additional non-extendable deadline, the tribunal decided not to consider the appeal, which resulted in the individual being held responsible for the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible for Failure to Pay Procedural Cost Advance: The individual was given a deadline to pay a court fee in order for the Swiss Federal Tribunal to process the appeal but failed to make the payment by the specified date. After not complying even after being granted an additional non-extendable deadline, the tribunal decided not to consider the appeal, which resulted in the individual being held responsible for the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings based on this procedural article due to the failure to pay the cost deposit.
The court costs were imposed on the appellant as per the dispositive order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_763/2015
Urteil vom 1. Oktober 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Anordnung gemeinnütziger Arbeit anstelle der Ersatzfreiheitsstrafen aus Bussen,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 13. Juli 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 4. August 2015 gestützt auf Art. 62 BGG eine Frist bis zum 31. August 2015 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen.
Weil der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. September 2015 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist bis zum 18. September 2015 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Mit Eingabe vom 15. September 2015 teilte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, sie könne keine Fr. 1'000.-- zahlen. Indessen unterliess sie es, diese Behauptung zu belegen. Zur Einreichung von Belegen kann ihr keine weitere Frist mehr eingeräumt werden, weil die Nachfrist, wie der Beschwerdeführerin in der Verfügung vom 7. September 2015 ausdrücklich mitgeteilt wurde, nicht mehr erstreckt werden kann.
Da der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Oktober 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn