Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_761/2011 KI-generiert

Challenge to Prison Sentence Commencement Postponement Refused

Geschäftsnummer 6B_761/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against a summons to serve a prison sentence of seven months, scheduled for November 21, 2011. The individual sought a postponement of the incarceration until a definitive decision regarding their residence permit was made, claiming potential irreparable harm. However, the lower court rejected the complaint, stating that the individual failed to demonstrate any irreparable disadvantage as required by the applicable regulations. The individual's appeal to the higher court did not address the lower court's reasoning and merely reiterated the request for a delay in serving the sentence. Consequently, the higher court decided not to entertain the complaint based on insufficient grounds.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Challenge to Prison Sentence Commencement Postponement Refused: The individual sought a postponement of the incarceration until a definitive decision regarding their residence permit was made, claiming potential irreparable harm. However, the lower court rejected the complaint, stating that the individual failed to demonstrate any irreparable disadvantage as required by the applicable regulations. The individual's appeal to the higher court did not address the lower court's reasoning and merely reiterated the request for a delay in serving the sentence. Consequently, the higher court decided not to entertain the complaint based on insufficient grounds.

Schlagwörter

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Vorladung in den Strafvollzug Verhandlungsverschiebung Vorladung Aufenthaltsbewilligungen bedingter Strafvollzug bei Freiheitsstrafen Vorbereitungshaft verspätetes Asylgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used because the appeal did not meet the requirements for substantiation, leading to a decision not to enter upon the merits (non-entrée en matière).

Art. 66 al. 1 BGG

Cited implicitly as the basis for the decision to waive court costs (no costs levied).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_761/2011

Urteil vom 23. November 2011

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Feldstrasse 42, 8090 Zürich Amtsstellen Kt ZH,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Vorladung in den Strafvollzug,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, vom 28. Oktober 2011.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Das vorliegende Verfahren betrifft eine Vorladung des Beschwerdeführers auf den 21. November 2011 zwecks Vollzugs einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten. Im angefochtenen Entscheid weist die Vorinstanz die Beschwerde des Beschwerdeführers mit der Begründung ab, dieser ersuche einzig um Verschiebung des Strafantritts bis zum endgültigen Entscheid über seine Aufenthaltsbewilligung. Er mache jedoch insoweit keinen nichtwiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von § 48 Abs. 3 der Justizvollzugsverordnung (JVV) geltend. Ein solcher sei auch nicht ersichtlich. Mit dieser Erwägung setzt sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht auseinander. Er erneuert nur sein Gesuch um Verschiebung des Strafantritts. Aus seiner Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. November 2011

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill