Cantonal High Court Cost Remission Refusal Upheld
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around a request for a waiver of procedural costs amounting to 300 and 500 CHF, which were imposed by prior decisions of a cantonal court. The request was made on July 9, 2018, but was rejected by the court on July 11, 2018. The appellant subsequently filed a complaint to a higher court, asserting that the decision was unlawful. However, the higher court found that the appellant's arguments were not pertinent to the dismissal of the cost waiver request and consequently decided not to engage with the complaint due to a lack of appropriate reasoning.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Cantonal High Court Cost Remission Refusal Upheld: The request was made on July 9, 2018, but was rejected by the court on July 11, 2018. The appellant subsequently filed a complaint to a higher court, asserting that the decision was unlawful. However, the higher court found that the appellant's arguments were not pertinent to the dismissal of the cost waiver request and consequently decided not to engage with the complaint due to a lack of appropriate reasoning.
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KI-generiertThe Federal Tribunal declares non-admission (Nichteintreten) based on this procedural provision due to insufficient reasoning.
Applied by declaring that no costs shall be levied (Es werden keine Kosten erhoben).
Cited in the reasoning to explain the substantive legal requirement for the appeal's admissibility, which was not met.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_752/2018
Urteil vom 14. September 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern.
Gegenstand
Kostenerlassgesuch; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 11. Juli 2018 (BK 18 302).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Am 9. Juli 2018 ersuchte der Beschwerdeführer um Erlass der Verfahrenskosten von Fr. 300.-- und Fr. 500.--, die ihm mit den Beschlüssen des Obergerichts des Kantons Bern vom 16. Juni 2016 (BK 16 186) und vom 9. Dezember 2016 (BK 16 466) auferlegt worden waren. Die Vorinstanz wies das Gesuch am 11. Juli 2018 ab.
Der Beschwerdeführer gelangt mit Beschwerde an das Bundesgericht.
2. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist darzulegen, aus welchem Grund der angefochtene Entscheid nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Im vorliegenden Verfahren könnte sich das Bundesgericht nur mit der Abweisung des Kostenerlassgesuchs befassen. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Seine Ausführungen sind samt und sonders nicht sachbezogen und somit unzulässig. Aus der Beschwerde ist mithin nicht ersichtlich, inwiefern die angefochtene Verfügung vom 11. Juli 2018 gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Darauf ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. September 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill