Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who filed an appeal against a decision from the Cantonal Court, which had previously dismissed their complaint. The complainant submitted their appeal to the Federal Court but failed to provide a required justification within the given timeframe. Consequently, the Federal Court indicated that the appeal was insufficiently substantiated and would not be admitted for further consideration, also imposing court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Substantiation: The complainant submitted their appeal to the Federal Court but failed to provide a required justification within the given timeframe. Consequently, the Federal Court indicated that the appeal was insufficiently substantiated and would not be admitted for further consideration, also imposing court costs on the complainant.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded upon according to this procedural provision due to obvious deficiencies in the statement of grounds.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_751/2015
Urteil vom 1. Oktober 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug,
Leitender Oberstaatsanwalt, An der Aa 4, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsverfügung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 19. Juni 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Vorinstanz trat am 19. Juni 2015 auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers nicht ein. Dieser meldete dagegen am 27. Juli 2015 Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht an. Er ersuchte um Fristerstreckung zur Begründung seiner Eingabe bis zum 15. August 2015. Das Bundesgericht eröffnete ein Verfahren. Es teilte dem Beschwerdeführer am 29. Juli 2015 mit, dass die Beschwerdefrist infolge der Gerichtsferien bis zum 27. August 2015 laufe und das Fristerstreckungsgesuch deshalb gegenstandslos sei (act. 4). Der Beschwerdeführer liess nichts mehr von sich hören. Er reichte innert Beschwerdefrist weder eine Beschwerdebegründung ein noch machte er von der ihm eingeräumten Möglichkeit Gebrauch, die Beschwerde bis zum 23. September 2015 kostenlos zurückzuziehen (act. 5). Die Beschwerdeeingabe des Beschwerdeführers genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Oktober 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill