Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_75/2015 KI-generiert

Complainant v. Cantonal High Court (Remand of Homicide Case)

Geschäftsnummer 6B_75/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed complaints against the operators of a nursing home related to the care and death of their mother, alleging intentional homicide, failure to provide assistance, and bodily harm. The public prosecutor's office conducted an investigation against the head of the home but eventually discontinued the proceedings. This decision was challenged and subsequently overturned by a higher court, which instructed the prosecution to reconsider its decision after finding that the complainant had not been given a fair opportunity to present their case. The complainant then appealed to the Federal Tribunal, expressing dissatisfaction with the remand of the case back to the prosecutor's office. However, the Tribunal determined that the appeal was not valid as the lower court's ruling did not conclude the proceedings and therefore was not eligible for appeal at that stage.

Legislator-Regeste

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Art. 318 StPO, Art. 90 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Cantonal High Court (Remand of Homicide Case): The public prosecutor's office conducted an investigation against the head of the home but eventually discontinued the proceedings. This decision was challenged and subsequently overturned by a higher court, which instructed the prosecution to reconsider its decision after finding that the complainant had not been given a fair opportunity to present their case. The complainant then appealed to the Federal Tribunal, expressing dissatisfaction with the remand of the case back to the prosecutor's office. However, the Tribunal determined that the appeal was not valid as the lower court's ruling did not conclude the proceedings and therefore was not eligible for appeal at that stage.

Schlagwörter

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Einstellung des Strafverfahrens Tötung Anspruch auf rechtliches Gehör Körperverletzung Strafprozessordnung Einstellung des Verfahrens Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The President ruled not to enter the appeal based on the simplified procedure available under this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The President ordered the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_75/2015

Urteil vom 2. Februar 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung des Strafverfahrens,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 30. Oktober 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin erhebt gegen die Verantwortlichen in einem Alterspflegeheim im Zusammenhang mit der Betreuung und dem Tod ihrer Mutter verschiedene Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führte eine Untersuchung gegen die Leiterin des Heims und gegen Unbekannt wegen vorsätzlicher Tötung (Sterbehilfe), Unterlassung der Nothilfe und Körperverletzung. In der Folge stellte sie das Verfahren am 11./12. September 2014 ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wurde durch das Obergericht des Kantons Thurgau am 30. Oktober 2014 geschützt. Der Entscheid vom 11./12. September 2014 wurde aufgehoben und die Sache zu neuem Entscheid an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. Das Obergericht führt aus, die Staatsanwaltschaft habe durch Unterlassung der Schlussverfügung nach Art. 318 StPO das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt (Entscheid S. 7 E. 3). Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht. Sie ist mit der Rückweisung an die Staatsanwaltschaft Bischofszell nicht einverstanden.

Indessen ist die Beschwerde ans Bundesgericht nur zulässig gegen Entscheide, die das kantonale Verfahren abschliessen ( Art. 90 BGG ). Der Rückweisungsentscheid der Vorinstanz schliesst das kantonale Verfahren nicht ab. Es liegt auch kein Ausnahmefall vor. Die Vorwürfe, die die Beschwerdeführerin gegen die Staatsanwaltschaft erhebt, wird sie gegen den Endentscheid vorbringen können, sofern sie dann noch relevant sein werden. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Februar 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn