Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_748/2014 KI-generiert

Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 6B_748/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against the General Public Prosecutor's Office of a Swiss canton regarding a decision made by the Cantonal Court. The complaint was subject to a requirement for the payment of a court fee, which the complainant failed to submit by the deadline set by the Federal Court. Consequently, the court decided not to admit the complaint due to the lack of the mandatory court cost payment. Additionally, the complainant was instructed to bear the court costs incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance: The complaint was subject to a requirement for the payment of a court fee, which the complainant failed to submit by the deadline set by the Federal Court. Consequently, the court decided not to admit the complaint due to the lack of the mandatory court cost payment. Additionally, the complainant was instructed to bear the court costs incurred.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Kostenvorschuss gesetzliche Fristen Verzugskosten Vorschuss nachträglicher Rechtsvorschlag mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal is not to be admitted due to the failure to pay the advance cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_748/2014

Urteil vom 9. Oktober 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Axel Lewandowski,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau , Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 23. Mai 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 4. August und 8. September 2014 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 29. September 2014 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Obwohl beide Verfügungen vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in Empfang genommen wurden, ging der Kostenvorschuss beim Bundesgericht innert Frist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Oktober 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn