Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Security Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding the non-initiation of a criminal proceeding for intentional endangerment to individuals. The complainant filed an appeal against a decision made by the Cantonal Court of Wallis, which had previously determined that the complainant must pay a deposit of CHF 2,000 for court costs. Despite raising concerns about the state of affairs in the canton and questioning the responsibility of citizens to pre-finance safety proceedings, the required deposit was not submitted within the stipulated timeframe. Consequently, the court ruled that it would not consider the complaint, leading to the imposition of court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Security Deposit: The complainant filed an appeal against a decision made by the Cantonal Court of Wallis, which had previously determined that the complainant must pay a deposit of CHF 2,000 for court costs. Despite raising concerns about the state of affairs in the canton and questioning the responsibility of citizens to pre-finance safety proceedings, the required deposit was not submitted within the stipulated timeframe. Consequently, the court ruled that it would not consider the complaint, leading to the imposition of court costs on the complainant.
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KI-generiertUsed to rule that the appeal will not be entertained because the required cost deposit was not received.
Ground for ordering the appellant to bear the court costs because the appeal was not entertained.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_746/2010
Urteil vom 25. November 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Oberwallis, Gebreitenweg 2, Postfach 540, 3930 Visp,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteröffnung des Strafverfahrens (vorsätzliche Gefährdung von Menschen),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Der Richter der Beschwerdebehörde, vom 26. August 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 9. September 2010 und 6. Oktober 2010 eine Frist sowie die gesetzlich vorgesehene Nachfrist bis 28. Oktober 2010 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werde.
Mit Schreiben vom 28. Oktober 2010 wandte sich der Beschwerdeführer ans Bundesgericht. Er schildert angebliche Missstände im Kanton Wallis und wirft die Frage auf, ob es am Bürger sei, für die Sicherheit der Menschen ein Verfahren vorzufinanzieren. Indessen schreibt das Gesetz vor, dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Besondere Gründe, von dieser Regel abzuweichen, sind nicht ersichtlich. Insbesondere stellen die Vorwürfe, die der Beschwerdeführer gegen die Walliser Behörden erhebt, keine solchen Gründe dar.
Der Kostenvorschuss ging innert Frist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Der Richter der Beschwerdebehörde, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. November 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn