Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_738/2009 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Lack of Standing in Fraud Case

Geschäftsnummer 6B_738/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed against the decision of an investigative court in St. Gallen, which had terminated a criminal investigation concerning allegations of fraud, threats, coercion, and forgery. The party appealing the decision argued against the dismissal of their complaint, but the court found that the appellant did not have standing to challenge the measures, as they did not qualify as a private prosecutor or a victim under the relevant legal provisions. Consequently, the court did not allow the appeal to proceed. Additionally, the appellant was ordered to cover the court costs and their request for legal aid was denied due to the lack of merit in their claims.

Legislator-Regeste

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Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Lack of Standing in Fraud Case: Gallen, which had terminated a criminal investigation concerning allegations of fraud, threats, coercion, and forgery. The party appealing the decision argued against the dismissal of their complaint, but the court found that the appellant did not have standing to challenge the measures, as they did not qualify as a private prosecutor or a victim under the relevant legal provisions. Consequently, the court did not allow the appeal to proceed. Additionally, the appellant was ordered to cover the court costs and their request for legal aid was denied due to the lack of merit in their claims.

Schlagwörter

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Aufhebung eines Strafverfahrens Beschwerdelegitimation Urkundenfälschungsverfahren Betrug Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Parteianhörung Einstellung des Betrugsverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal would not be entertained (non-entrée en matière).

Art. 64 BGG

Used to reject the request for legal aid.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used when determining the amount of the court fee, taking into account the financial situation of the appellant.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the costs of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_738/2009

Urteil vom 14. September 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Aufhebung eines Strafverfahrens,

Beschwerde gegen den Zirkulationsentscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 3. August 2009 (AK.2009.198-AK).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass das Untersuchungsrichteramt St. Gallen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Betrugs, der Drohung, der Nötigung und Urkundenfälschung aufgehoben hat und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurde, soweit darauf eingetreten werden konnte. Da der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG und nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist, ist er als Geschädigter zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. September 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn