Accused Denied Compensation for Appeal Costs and Damages by Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision made by the Public Prosecutor's Office following the withdrawal of a criminal complaint, which led to the termination of the proceedings and the imposition of costs on the appellant. The appellant appealed this decision, and the Higher Court of Zurich ruled to transfer the costs to the state. Subsequently, the appellant sought compensation for incurred expenses and emotional distress from the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal determined that the requests made by the appellant were new and thus inadmissible, as they had not been presented in the previous court instance. As a result, the Federal Tribunal stated that it would not consider the appeal, and the appellant was directed to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 99 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Accused Denied Compensation for Appeal Costs and Damages by Federal Supreme Court: The appellant appealed this decision, and the Higher Court of Zurich ruled to transfer the costs to the state. Subsequently, the appellant sought compensation for incurred expenses and emotional distress from the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal determined that the requests made by the appellant were new and thus inadmissible, as they had not been presented in the previous court instance. As a result, the Federal Tribunal stated that it would not consider the appeal, and the appellant was directed to bear the court costs.
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KI-generiertUsed to refuse to enter upon the appeal because it was procedurally inadmissible.
Cited for the imposition of court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_735/2015
Urteil vom 31. August 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kostenfolgen, Entschädigung (Einstellungsverfügung),
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 30. Juni 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Infolge Rückzugs des Strafantrags stellte das Statthalteramt des Bezirkes Hinwil ein Strafverfahren ein. Es auferlegte dem Beschwerdeführer die Kosten. Eine dagegen gerichtete Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Zürich am 30. Juni 2015 insoweit gut, als es die Kosten des Strafverfahrens auf die Staatskasse nahm.
Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt eine Entschädigung für seinen Aufwand und seelische Unbill.
2. Es ist unzulässig, vor Bundesgericht neue Begehren zu stellen ( Art. 99 Abs. 2 BGG ). Vor Obergericht hatte der Beschwerdeführer noch keine Entschädigung verlangt (Verfügung S. 2 E. 2). Folglich ist das Begehren neu und damit unzulässig. Soweit dem Beschwerdeführer für das kantonale Beschwerdeverfahren mangels erheblicher Aufwendungen keine Entschädigung zugesprochen wurde (Verfügung S. 4 E. 6), legt er nicht dar, inwieweit die Vorinstanz mit ihrem Entscheid das Recht verletzt hätte. Seine reine Behauptung, er habe für das obergerichtliche Verfahren einen Aufwand von eineinhalb Stunden gehabt, ist nicht substanziiert. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. August 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn