Failure to Pay Cost Advance in Neglect Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint regarding the neglect of maintenance obligations, which was initially addressed by a lower court. The complainant was instructed to pay a court fee as part of the legal process but failed to do so within the specified deadlines. Despite receiving notice of the payment requirements, the complainant did not collect the official documents sent by the court. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to the lack of payment, leading to the assignment of court costs to the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance in Neglect Case: The complainant was instructed to pay a court fee as part of the legal process but failed to do so within the specified deadlines. Despite receiving notice of the payment requirements, the complainant did not collect the official documents sent by the court. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint due to the lack of payment, leading to the assignment of court costs to the complainant.
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KI-generiertThe appeal was dismissed as not proceeding upon it (Nichteintreten) due to non-payment of the cost deposit, procedural basis applied in the dispositive.
The court imposed court costs on the appellant in the operative part of the decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_731/2018
Urteil vom 24. September 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
2. Y.________,
vertreten durch Fürsprecher Harold Külling,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Vernachlässigung von Unterhaltspflichten, Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 5. Juni 2018 (SST.2017.293/CH/ab/sk).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 16. Juli 2018 eine Frist bis zum 29. August 2018 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. Die mittels Gerichtsurkunde (GU) versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. September 2018 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt bis zum 17. September 2018, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer holte die mittels GU versandte Verfügung bei der Post nicht ab. Da er damit rechnen musste (vgl. BGE 130 III 396 E. 1.2.3; 116 Ia 90 E. 2a), gilt sie als zugestellt. Im Übrigen wurde die Verfügung auch mit A-Post verschickt. Der Kostenvorschuss ging auch innert der Nachfrist nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. September 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill